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Koalitionsvertrag 2025 – was bedeutet das konkret für die Förderbeträge 2027?

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LaraFischer
Beiträge: 1
Themenstarter
(@larafischer)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Tagen
[#187]

Hey zusammen,

ich verfolge das Thema Altersvorsorgedepot 2027 schon eine Weile sehr aufmerksam und hab mich zuletzt intensiv mit dem Vergleich zwischen Garantieprodukt und ETF-Variante beschäftigt. Gerade wenn man jung ist und auf Rendite optimieren will, macht das ja einen riesigen Unterschied über 35+ Jahre.

Jetzt bin ich aber etwas ins Stocken geraten wegen des Regierungswechsels Anfang 2025. Die neue Koalition hat ja einige finanzpolitische Prioritäten anders gesetzt als die Vorgängerregierung, und ich frage mich: Hat das eigentlich konkrete Auswirkungen auf die Förderstruktur des Altersvorsorgedepots, die ab 2027 gelten soll?

Ich meine speziell: Können sich die Fördersätze oder Förderhöchstgrenzen noch ändern? Wird an der Grundzulage oder der Einkommensgrenze nochmal gedreht? Das Gesetz ist ja soweit ich weiß formal verabschiedet, aber ich weiß nicht wie belastbar das ist, wenn eine neue Regierung anderes im Sinn hat.

Mich treibt das gerade um, weil ich eigentlich meinen Sparplan schon grob auf Basis der bekannten Förderbeträge kalkuliert habe. Wenn da nochmal was geändert wird, müsste ich komplett neu rechnen.

Hat jemand aktuelle Infos dazu? Gibt es Signale aus Berlin, dass an den Eckpunkten nochmal gerüttelt wird, oder ist das alles stabil? Würde mich freuen wenn jemand da einen besseren Überblick hat als ich gerade.


1 Antwort
CodeInvestor_87
Beiträge: 39
(@codeinvestor_87)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Gute Frage, hab mich das auch gefragt. Soweit ich das einschätzen kann, ist das Altersvorsorgereformgesetz formal durch, und die neue Koalition hat bisher keine konkreten Signale gesendet, dass die Förderstruktur für 2027 nochmal aufgebrochen wird. Aber "formal verabschiedet" ist natürlich kein Naturgesetz – Nachbesserungen per Artikelgesetz wären technisch möglich.

Was ich mir dabei denke: Für meine eigene ETF-Kalkulation plane ich bewusst mit einem kleinen Puffer. Also nicht 100% auf die aktuell bekannten Förderhöchstbeträge optimieren, sondern den Sparplan so aufsetzen, dass er auch bei einer leichten Verschiebung der Einkommensgrenzen oder Zulagenbeträge noch Sinn ergibt.

Ehrlich gesagt würd ich mir deswegen jetzt keine schlaflosen Nächte machen. Die politische Energie geht gerade eher Richtung andere Baustellen. Und das Kernkonzept – gefördertes Depot mit ETF-Option – steht soweit stabil. Alles andere ist Spekulation bis es konkrete Parlamentsinitativen gibt.


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