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Standarddepot vs. Einzelanbieter: Welche Gebührenstruktur lohnt sich wirklich?

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S.Weber82
Beiträge: 36
Themenstarter
(@s-weber82)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#356]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich jetzt seit einiger Zeit intensiv mit den verschiedenen Optionen fürs neue Altersvorsorgedepot ab Januar 2027 und bin dabei auf eine Frage gestoßen, die mich nicht loslässt: Beim Standarddepot gibt es ja diese gesetzliche Effektivkostengrenze, aber wie sieht das konkret aus im Vergleich zu den individuellen Angeboten von Einzelanbietern?

Ich habe mir bereits mehrere Anbieter angeschaut und teste gerade verschiedene Szenarien durch – mit unterschiedlichen Einzahlungshöhen, verschiedenen Fondskombinationen und unterschiedlichen Laufzeiten. Dabei stelle ich fest, dass die realen Gesamtkosten (also Depotgebühren + Fondsquoten + eventuell Verwaltungsgebühren) manchmal deutlich auseinandergehen.

Meine konkrete Frage: Kennt ihr schon Anbieter, die ihre Gebührenmodelle transparent offenlegen? Und vor allem: Wie berechnet man da die echten Effektivkosten, wenn verschiedene Gebührenbestandteile anfallen? Gibt es da schon verlässliche Vergleichstools oder muss man das selbst durchrechnen?

Freue mich auf eure Erfahrungen und Ansätze!


1 Antwort
Markus B.
Beiträge: 30
(@markus-breitner)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hey S.Weber,

gute Frage. Ich habe mir das ebenfalls vorgenommen und nutze dazu eine kleine Tabellenkalkulation, um die Szenarien durchzurechnen. Das Problem ist: Die Anbieter kommunizieren die Kosten noch nicht einheitlich, weil die genauen Rahmenbedingungen erst Anfang 2027 feststehen.

Bei der Effektivkostenberechnung würde ich folgende Parameter einbauen: (1) jährliche Depotgebühr in €, (2) Kostenquoten der verfügbaren Fonds (TER), (3) etwaige Transaktionskosten, (4) Verwaltungsgebühren. Die Effektivkostengrenze liegt beim Standarddepot nach aktuellem Stand bei etwa 0,5% p.a. – aber das ist die Obergrenze, nicht der Durchschnitt.

Mein Eindruck: Einzelanbieter werden beim Standarddepot-Segment unter Druck stehen müssen. Ich würde erst im Herbst dieses Jahres intensiver vergleichen, wenn die Anbieter ihre finalen Strukturen kommunizieren. Bis dahin bleiben die Aussagen zu spekulativ.

Hast du deine Szenarien schon mit unterschiedlichen Entnahmemodellen durchgerechnet, oder fokussierst du auf die reine Ansparphase?


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