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ETF-Portfoliogröße und Tracking-Effizienz im AVD 2027

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Thomas K.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@thomask_1987)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#131]

Hallo zusammen,

ich arbeite derzeit an einer systematischen Analyse der optimalen ETF-Anzahl für das neue Altersvorsorgedepot 2027 unter Berücksichtigung von Tracking Error, Rebalancing-Aufwand und Förderausnutzung.

Meine Frage zielt weniger auf "brauche ich 1 oder 5 ETFs" ab – das ist mir zu simpel – sondern eher: Bei welcher Depotgröße und Sparplanstruktur wird ein zusätzlicher ETF aus Effizienzgründen kontraproduktiv? Mit anderen Worten: Wann überwiegt der administrative und emotionale Overhead den Diversifizierungsgewinn?

Ich habe beobachtet, dass manche Foren-Nutzer hier extrem minimalistisch fahren (1-2 ETFs), andere bauen 8-12 Position auf. Mich interessiert, wie ihr die Trade-offs zwischen Komplexität, Kostenquoten im Portfolio und tatsächlicher Risikostreuung beurteilt – speziell vor dem Hintergrund der beitragsproportionalen Förderung 2027.

Gibt es einen empirischen oder konzeptionellen Punkt, an dem "eine Position mehr" eher schadet als nutzt?


3 Antworten
Marcus W.
Beiträge: 6
(@marcus_1989)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Da stimme ich Werner zu, aber mit einer Einschränkung: Es kommt auf die monatliche Sparrate an. Bei 100€ sind 3 ETFs optimal. Bei 500€+ kannst du 6-7 fahren ohne dass die Kaufgebühren oder der Rebalancing-Aufwand problematisch wird. Ich selbst nutze 5 Positionen (Welt, EM, Bonds, Immobilien, Small Caps) und fahre damit sehr gut. Wichtiger als die Anzahl: jeden ETF eine klare Rolle geben, nicht wahllos kaufen. Hast du schon überlegt, ob Faktor-ETFs für deine Analyse interessant sind, oder bleibst du bei klassischen Indizes?


Antwort
Heinrich67
Beiträge: 60
(@heinrich67)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Als angehender Rentner interessiert mich eher, wie sich mehr ETFs auf die Volatilität auswirken. Mit 3-4 gut diversifizierten Positionen habe ich weniger wilde Swings im Depot – das hilft mir psychologisch beim Durchhalten. Bei der ETF-Rente 2027 wäre meine Empfehlung: Nicht zu viele, sondern maximal 3. Einfach, stabil, Förderung optimiert. Mehr ist einfach anstrengend im hohen Alter.


Antwort
Jonas M.
Beiträge: 7
(@jonas-meyer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Sehr gute Fragestellung, Thomas. Ich bin da als Anfänger etwas überfordert von der Fülle an Optionen. Mich würde interessieren: Gibt es empirische Daten für deutschsprachige Sparer, wie viele ETFs tatsächlich Mehrertrag bringen versus einfach nur Komplexität? Oder basiert das eher auf individueller Risikotoleranz? Die ganzen Konformitätsregeln beim AVD 2027 – gibt's da auch Guidelines zur Portfolio-Struktur?


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