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ETF-Sparplan Gebühren - übersehe ich was bei der Kostenaufstellung?

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L.Weber38
Beiträge: 23
Themenstarter
(@l-weber38)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#12]

Moin zusammen,

bin gerade dabei meinen ETF-Sparplan zu optimieren und habe mal alle Kosten zusammengerechnet. Bei meinem Broker zahle ich 1,50€ pro Ausführung, der ETF hat 0,20% TER. Soweit so gut.

Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass da noch mehr Kosten versteckt sind. Ich lese immer wieder was von Spread-Kosten, Tracking-Difference und anderen Gebühren die nirgendwo explizit aufgeführt werden. Gerade jetzt im Sommer wo ich überlege ob ich die Sparrate wegen der Klimaanlage reduzieren muss, will ich wissen was wirklich anfällt.

Kann mir jemand erklären welche versteckten Kosten bei ETF-Sparplänen noch lauern? Bei 200€ monatlich über 25 Jahre macht jeder Prozentpunkt ja ordentlich was aus. Mein Broker (comdirect) wirbt zwar mit "kostenlos" aber das kann ja nicht alles sein.

Hat jemand schon mal eine komplette Kostenaufstellung gemacht? Würde mich echt interessieren ob ich da was übersehe.


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3 Antworten
ETFsparplan34
Beiträge: 19
(@etfsparplan34)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Kann Kritiker_77 nur zustimmen! Bei TR und Scalable sind die Ausführungsgebühren zwar weg, aber dafür ist der Spread oft höher. Die holen sich das Geld woanders.

Mein Tipp: Schau dir die Tracking Difference der letzten Jahre an, nicht nur die TER. Beim iShares Core MSCI World liegt die real bei ca. 0,35% statt beworbenen 0,20%. Das sind bei 200€/Monat über 25 Jahre locker 3.000-4.000€ Unterschied!

Und ja, Klimaanlage frisst ordentlich Strom - vielleicht erstmal kleinere Sparrate und dafür konstant durchziehen?


Antwort
Kritiker_77
Beiträge: 24
(@kritiker_77)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Du hast recht, da sind definitiv noch mehr Kosten versteckt. Spread ist ein großes Thema - beim Kauf zahlst du immer den Ask-Preis, der über dem fairen Wert liegt. Bei großen ETFs wie MSCI World meist nur 0,05-0,10%, aber das summiert sich.

Tracking Difference ist noch wichtiger: Der ETF weicht fast immer vom Index ab, meist 0,1-0,3% jährlich zusätzlich zur TER. Liegt an Wertpapierleihe-Erträgen, Cash-Drag und anderen Faktoren.

Dann kommen noch Währungskosten bei US-ETFs, Transaktionskosten die der ETF intern hat, und manchmal Steuerdrag. In meinem anderen Thread hatte ich das auch angesprochen - die beworbenen Kosten sind nur die Spitze vom Eisberg.


Antwort
Stefan_78
Beiträge: 7
(@stefan_78)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Noch ein versteckter Kostenpunkt: Depot- und Verwahrgebühren. Viele Broker erheben die erst ab bestimmten Summen oder nach ein paar Jahren kostenlos. Steht oft im Kleingedruckten.

Außerdem würde ich aufpassen mit zu vielen kleinen Sparplänen. Lieber einen großen als fünf kleine - reduziert die relativen Kosten.


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