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Garantiebeitrag sichern + ETF-Upside nutzen: Hybrid-Strategie sinnvoll?

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W.Hartmann
Beiträge: 52
Themenstarter
(@w-hartmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#127]

Hallo zusammen,

ich verfolge die Zinsentwicklung schon lange und habe mich intensiv mit den Garantieprodukten beschäftigt. Jetzt stehe ich vor einer echten Entscheidungsfrage für mein AVD ab 2027:

Bisher war ich bei Garantieprodukten zuhause – die Beitragsgarantie gibt einfach Ruhe im Kopf. Aber ich frage mich, ob ich nicht doch flexibler sein sollte. Meine Überlegung: Könnte ich nicht einen Teil meiner jährlichen Förderung (Grundzulage + Berufseinsteigerbonus) in ein garantiertes Produkt mit Beitragsgarantie packen und einen anderen Teil über einen ETF-Sparplan laufen lassen?

Zinsen sind im Sommer 2026 noch okay, aber wir wissen ja nicht, wie lange das hält. Gleichzeitig habe ich bei ETFs über 30 Jahre die größere Chance auf ordentliche Renditen.

Wie seht ihr das – ist so eine Split-Strategie praktisch umsetzbar? Verliere ich Förderung oder Steuervorteile dadurch? Oder bin ich zu zögerlich und sollte einfach entscheiden?


1 Antwort
Kritiker_77
Beiträge: 44
(@kritiker_77)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Moment – bevor du die Strategie splitest: Hast du die TER und Verwaltungskosten bei den Garantieprodukten wirklich durchgerechnet? Meine Erfahrung ist, dass die vermeintliche "Sicherheit" oft teuer erkauft wird.

Über 30 Jahre macht selbst 0,8% extra Gebühr einen massiven Unterschied. Und die Garantie schützt dich vor großen Verlusten, kostet dich aber auch konsequent die Chance auf echte Upside – gerade in normalen bis guten Marktphasen.

Meine Frage an dich: Warum ist dir die Garantie so wichtig? Angst vor Verlusten oder echte Liquiditätsplanung? Das macht einen Unterschied. Wenn es Angst ist, würde ich eher einen konservativen ETF-Mix nehmen als Garantieprodukte zu bezahlen.


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