Hallo zusammen,
ich lese mich seit ein paar Wochen in die geplante geförderte Altersvorsorge ab 2027 ein und merke, dass ich bei Aktien-ETFs für Einsteiger noch einiges falsch oder zu oberflächlich verstanden habe. Vor allem, weil ich im Herbst schon mal etwas für meine Familie sortieren möchte und nicht erst kurz vor Start hektisch werde.
Was mich konkret beschäftigt: Wenn 2026/27 ein einfacher Aktien-ETF als Basis gedacht ist, worauf sollte man als Anfänger wirklich achten? Mir geht es nicht um irgendwelche Trends, sondern um die grundsätzlichen Unterschiede: breiter Markt, Kosten, Sparplanfähigkeit, Ausschüttung oder Thesaurierung und wie stark solche Punkte später bei der nachgelagerten Besteuerung überhaupt ins Gewicht fallen.
Zusätzlich frage ich mich, wie die beitragsproportionale Förderung in der Praxis läuft, wenn meine noch berufstätigen Kinder mit eigenen Beiträgen und eventuell Kinderzulage dazukommen. Kann man das sinnvoll parallel denken, oder wird das durch die Zulagen und spätere Steuer eher unübersichtlich?
Ich bin Rentner und will nichts mehr „auf gut Glück“ machen. Mir geht es wirklich darum, die Mechanik ab 2026 zu verstehen, bevor das Altersvorsorgedepot 2027 dann startet. Vielleicht hat jemand eine einfache Erklärung, woran man einen brauchbaren Aktien-ETF für Anfänger erkennt und was man eher ignorieren kann.
Danke schon mal für eure Einschätzungen.
Ich würde bei Einsteigern erstmal gar nicht so tief ins Produkt schauen, sondern in die Kosten und die Breite. Wenn ein ETF den Markt sauber abbildet und die laufenden Kosten niedrig bleiben, ist das schon viel wert.