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Standarddepot vs. Garantieprodukt: Welche Volatilität ist wirklich kalkulierbar?

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Max-Bauer
Beiträge: 27
Themenstarter
(@max-bauer)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#84]

Hallo zusammen,

ich bereite mich technisch auf die AVD-2027-Nutzung vor und bin bei der Rendite-Risiko-Analyse auf eine Frage gestoßen, die mir nicht ganz aus dem Kopf geht.

Wenn ich die Risk-Profile von Standarddepot (mit freier ETF-Wahl) und Garantieprodukten vergleiche – wie modelliert man da eigentlich die Volatilität langfristig realistisch? Ich schau mir gerade verschiedene Broker-Tools an und sehe überall andere Szenarien für Kurseinbrüche.

Mein konkretes Problem: Bei einem 70/30-Portfolio (Aktien/Anleihen) im Standarddepot simulieren die Renditerechner für 2026 noch Volatilitäten, die auf 2008er-Daten basieren. Aber mit den aktuellen Zinssätzen und Inflationsdynamiken – ist das noch relevant? Und wie unterscheidet sich das konkret von den Garantieprodukten, wo die Schwankungen ja theoretisch gebremst sind?

Wie handhabt ihr das – nehmt ihr einfach die Broker-Prognosen, oder kalkuliert ihr zusätzliche Unsicherheiten ein?


2 Antworten
M.Steinbach
Beiträge: 35
(@m-steinbach)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessant, dass du das aus der Broker-Tool-Perspektive fragst. Mein Take: Die meisten Renditerechner nutzen tatsächlich outdated Volatilitätsdaten. Was ich empirisch sehe ist, dass bei gestiegenen Zinsniveaus und höherer Inflation die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen sich messbar verändert hat – das 70/30 Modell ist also weniger diversifiziert als 2015. Die Garantieprodukte können das technisch besser abbilden weil sie rebalancen, aber das kostet ja auch Rendite. Hast du dir schon spezifische Broker rausgepickt zum Vergleichen?


Antwort
Helmut F.
Beiträge: 0
(@helmut_1958)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage, Max. Ich bin jetzt nicht der Techniker wie du, aber als Pensionär erlebe ich Volatilität gerade live und das ist deutlich emotionaler als jede Simulation es zeigt. Die Garantieprodukte beruhigen mich ehrlich gesagt – klar, etwas weniger Rendite, aber ich weiß, worauf ich mich verlassen kann. Die realen Schwankungen treffen einen immer unerwartet, egal wie gut man sich vorher informiert hat.


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