Mich beschäftigt eine technische Frage, die ich bisher in den Diskussionen nicht richtig beantwortet sehe: Beim Altersvorsorgedepot 2027 wird es ja auf lange Sicht zu Gewichtungsverschiebungen kommen – besonders wenn Aktien-ETFs stärker laufen als beispielsweise sichere Anlagen. Meine Frage ist konkret: Wie oft sollte man im geförderten Depot rebalancieren, ohne dass die Transaktionskosten die Outperformance aufzehren? Gibt es da sinnvolle Schwellenwerte (z.B. +/- 5% Abweichung) oder arbeitet man besser nach zeitlichen Intervallen (jährlich, halbjährlich)? Mich interessiert auch: Wie wirken sich häufigere Rebalancings steuerlich aus – vor allem wenn man irgendwann auszahlt? Und technisch: Werden die Depot-Apps des AVD 2027 vermutlich automatische Rebalancing-Funktionen haben, oder muss man das komplett manuell tracken? Gerne auch konkrete Beispiele mit Kostenaufstellung.
Das ist eine sehr gute Frage, weil sie zeigt, dass du über die reinen Rendite-Fantasien hinausgehst. Technisch wird es hier interessant: Die meisten AVD-Plattformen werden vermutlich grundlegende Rebalancing-Alerts anbieten, aber ob sie automatische Umschichtungen erlauben oder nur auf Basis von gekauftem Sparplan-Geld rebalancieren dürfen – das ist noch unklar. Meine Vermutung: Aktive Rebalancings (Verkauf + Neukauf) könnten bei der Förderberechnung eine Rolle spielen. Ich analysiere gerade die geplante API-Dokumentation verschiedener Anbieter. Sobald wir mehr Klarheit haben, schreibe ich einen Überblicks-Post. Deine Schwellenwert-Idee (5% Drift) ist dabei absolut vernünftig – das ist der Standard in der Literatur.