Hallo zusammen,
ich bin gerade in meinem ersten Job gestartet und will mich jetzt schon mit dem Altersvorsorgedepot 2027 beschäftigen. Das neue System klingt spannend, aber ich bin noch ein bisschen überfordert von den Optionen.
Meine Frage: Ich interessiere mich eigentlich mehr für klassische Versicherungsprodukte – das fühlt sich sicherer an als ETFs. Aber ich lese überall, dass die beitragsproportionale Förderung angeblich bei Versicherungen anders funktioniert als bei einem reinen ETF-Sparplan. Stimmt das?
Und noch wichtiger: Wenn ich z.B. 200€ monatlich einzahle – bekomme ich die gleiche staatliche Förderung, egal ob ich das in einen ETF-Sparplan oder in einen klassischen Versicherungsmantel mit Sparanteil fließen lasse? Oder gibt es da versteckte Unterschiede bei den Produktregeln, die ich übersehen könnte?
Ich möchte das einfach richtig verstehen, bevor 2027 losgeht. Danke schon mal für eure Erfahrungen!
Hi Sarah,
gute Frage! Das ist genau der Punkt, wo viele Anfragen zur ZfA landen. Die beitragsproportionale Förderung funktioniert tatsächlich gleich – egal ob Versicherungsprodukt oder ETF-Sparplan. Was sich unterscheidet, sind die Kosten und die Transparenz.
Bei klassischen Versicherungsmänteln zahlst du oft versteckte Verwaltungsgebühren und Abschlusskosten, die die Förderung in den ersten Jahren teilweise aufzehren. Bei einem ETF-Sparplan siehst du die TER direkt.
Mein Tipp: Lass dir vor Abschluss eine Beispielrechnung mit und ohne Förderung geben. Die ZfA kümmert sich nur um die Zulagenabwicklung – nicht um die Produktkosten. Da musst du selbst vergleichen.
Sarah, ich kenne das noch aus meinen berufstätigen Jahren. Das Wichtigste: Die Förderung ist beitragsproportional, ja. Aber ob Versicherung oder ETF – schau auf die Effektivkosten über 30 Jahre, nicht nur auf die TER. Ich hab mir das in meinem Thread zu Immobilienfonds hier auch mal näher angesehen. Bei klassischen Versicherungen sitzt oft mehr im Feingedruckten als auf den ersten Blick.