Gute Frage, die mich als Selbständiger auch beschäftigt – ich hab ja keinen festen Renteneintritt und muss das selbst planen. Die 100-minus-Alter-Formel ist tatsächlich ziemlich veraltet, die stammt aus einer Zeit als Anleihen noch ordentlich Rendite gebracht haben. Heute sagen viele Finanzplaner eher 110 oder sogar 120 minus Alter. Bei dir mit 52 wären das also zwischen 58 und 68% Aktienanteil.
Was ich persönlich sinnvoller finde als eine starre Formel: das sogenannte Lifecycle-Investing, also eine gleitende Umschichtung. Zum Beispiel ab 10 Jahren vor Renteneintritt jährlich ein paar Prozent von Aktien in stabilere Anlagen umschichten. So reduzierst du das Timing-Risiko, ohne zu früh zu viel Renditechance zu opfern.
Ob das Altersvorsorgedepot selbst irgendwelche automatisierten Umschichtungsoptionen bieten wird, ist ja noch nicht ganz klar – das hängt vom jeweiligen Anbieter ab, denke ich. Da lohnt sich 2027 ein genauer Blick auf die Produktdetails.