Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv damit, wie ich das neue Altersvorsorgedepot 2027 in meine Vorsorgestrategie integrieren kann. Als Immobilienmakler habe ich naturgemäß einen Großteil meines Vermögens in Immobilien gebunden, weshalb ich beim geförderten Depot eher auf liquide, flexible Lösungen setzen möchte.
Jetzt stehe ich vor der Frage: Fondspolice oder einfach ein reines ETF-Depot über einen Broker? Ich habe mir in letzter Zeit einige Angebote von Versicherern angeschaut und ehrlich gesagt erschreckt mich die Kostenstruktur erheblich. Ausgabeaufschläge, laufende Verwaltungskosten, Versicherungsmantel – das summiert sich über 20-30 Jahre zu einem beträchtlichen Betrag.
Bei einem reinen ETF-Depot über das neue Altersvorsorgedepot zahle ich doch deutlich weniger, oder? Aber andererseits höre ich immer wieder, dass Fondspolicen steuerliche Vorteile im Rentenalter haben sollen – besonders bei der Versteuerung der Erträge.
Meine konkreten Fragen:
- Wie groß ist der Kostennachteil einer Fondspolice gegenüber einem ETF-Depot wirklich, wenn man 25-30 Jahre Anlagehorizont hat?
- Gleichen die steuerlichen Vorteile der Fondspolice den Kostennachteil tatsächlich aus?
- Macht es Sinn, beides zu kombinieren – also einen Teil in eine günstige Fondspolice und den Rest direkt ins geförderte ETF-Depot?
Vielleicht hat hier jemand schon konkrete Zahlen oder Erfahrungen damit? Würde mich über praktische Einschätzungen freuen.