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USD/EUR-Kurs im Sparplan: Wie stark wirkt sich die Kursschwankung aus?

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Marcus W.
Beiträge: 10
Themenstarter
(@depottracker23)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#136]

Hallo zusammen,

ich bin aktuell dabei, meine Sparplan-Strategie fürs neue Altersvorsorgedepot 2027 zu durchdenken und hätte gerne eine konkrete Rechnung dazu. Die meisten internationalen ETFs – ob MSCI World oder S&P 500 – sind ja faktisch dollar-lastig. Im August sehe ich den Euro momentan wieder schwächer werden.

Meine Frage: Wenn ich jetzt mit 300€/Monat starte und über 30 Jahre läuft, wie wirkt sich eigentlich die Wechselkursentwicklung wirklich aus? Ich habe mir verschiedene Broker-Tracking-Apps angeschaut und manche zeigen da wild schwankende Simulationen. Aber wie berechne ich das selbst realistisch? Ausschüttende oder thesaurierende ETFs – macht das beim Währungsrisiko einen Unterschied?

Karl hat mir vorgestern einen Rechner empfohlen, aber der war eher für Garantieprodukte. Ich bin Entwickler und mag es gerne konkret und nachvollziehbar – hat jemand eine Formel oder ein Modell, das ich selbst anwenden kann? Oder sollte ich einfach einen gehegten ETF nehmen und mir die Kopfschmerzen sparen?

Danke für praktische Inputs!


3 Antworten
C.Hoffmann
Beiträge: 24
(@c-hoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist eine gute Frage, Marcus. Ich persönlich bin noch vorsichtig beim Einstieg, daher schaue ich gerade nach den konservativeren Mischungen – also mehr Bonds, weniger USA-Expo. Aber zu deinem Währungsrisiko: Wenn du 30 Jahre hast, sollte sich das statistisch ausgleichen, oder? Langfristig nutzt der Euro wieder auf, nehm ich an. Mein Fokus liegt eher darauf, nicht zu aggressive zu starten – Risikomanagement geht mir vor optimaler Renditerechnung.


Antwort
Werner78
Beiträge: 57
(@werner78)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Ehrlich gesagt: Diese ganze Währungsrisiko-Rechnerei ist für mich ein weiterer Grund, warum ich beim Garantieprodukt bleibe. Beim klassischen Versicherungsprodukt habe ich da schlicht keine Kopfschmerzen – der Kurs ist definitiv, die Rendite fest. Dein Dollar-Ängstnis ist berechtigt, aber da fang ich mir ja gleich noch weitere Probleme ein. Warum nicht einfach sicher planen?


Antwort
Thomas B.
Beiträge: 24
(@thomasb)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guter Punkt, Marcus. Das Währungsrisiko ist real, aber oft überbewertet. Wichtiger ist: Welche Kosten verursacht dir das Hedging? Ein geheckter ETF (EUR-hedged) kostet oft 15-30 Basispunkte mehr – über 30 Jahre ein großes Loch im Depot. Ich habe in meinen Analysen festgestellt: Bei langen Horizonten zahlt sich die Nicht-Absicherung typischerweise besser aus. Vergleich die TER genau, bevor du dich für Hedging entscheidest. Hier habe ich mal andere Kosteneffekte durchgerechnet – ähnliche Logik.


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