Moin zusammen,
ich bin gerade dabei, für mich die optimale ETF-Strategie fürs Altersvorsorgedepot 2027 durchzukalkulieren – wie immer mit Tabellenkalkulationen und genauen Kostenquoten. Dabei bin ich auf die Frage gestoßen, ob synthetische Swap-ETFs eigentlich im neuen Depot zugelassen und praktisch sinnvoll sind.
Das interessiert mich aus zwei Blickwinkeln: Erstens – sind die regulatorisch überhaupt erlaubt, oder gibt es da Beschränkungen im Altersvorsorgereformgesetz 2027? Ich hab bisher nur gelesen, dass es um Sicherheit und Transparenz geht, aber konkrete Aussagen zu Replikationsmethoden fehlen mir.
Zweitens – wenn sie erlaubt sind: Lohnt sich das wirtschaftlich? Swap-ETFs haben oft niedrigere TER, aber die Gegenparteirisiken schrecken mich ab. Bei einer 30+-jährigen Sparphase möchte ich nicht mit einer finanziellen Überraschung rechnen müssen.
Wie seht ihr das? Hat da jemand schon recherchiert oder erste Informationen von den Anbietern bekommen?
Also aus meiner Erfahrung mit älteren Systemen: Die Anbieter werden 2027 wahrscheinlich sowieso hauptsächlich mit physischen Fonds starten – weniger Regulierungsaufwand, weniger Fragen von den Kunden. Swap-ETFs kommen dann vielleicht später, wenn alles etabliert ist. Für den Anfang würd ich mich einfach auf bewährte physische Lösungen konzentrieren. Kostet ein paar Basis-Punkte mehr, aber du schläfst nachts besser.