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Faktor-ETFs im Altersvorsorgedepot sinnvoll oder übertrieben?

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Heinz M.
Beiträge: 24
Themenstarter
(@heinz_1952)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#140]

Hallo zusammen,

ich verfolge die Entwicklung des neuen Altersvorsorgedepots 2027 mit großem Interesse – nicht nur für meine eigene Planung, sondern auch weil meine Enkel davon profitieren könnten. Besonders die neuen Garantieprodukte faszinieren mich, aber ich sehe in letzter Zeit immer häufiger Diskussionen zu Faktor-ETFs wie Value, Momentum oder auch Leverage-Varianten.

Meine Frage: Sind solche spezialisierten Faktor-ETFs für ein gefördertes Depot wirklich sinnvoll, oder wird das zu kompliziert und risikobehaftet? Gerade beim Berufseinsteigerbonus möchte man ja nicht zu viel Spielkram einbauen. Ich frage auch aus der Perspektive eines Rentners – wenn meine Enkel mit 25 Jahren starten und bis 67 einzahlen, brauchen die wirklich diese Faktor-Tricks, oder reicht ein breitgestreuter Mix plus Garantieanteil aus?

Wie seht ihr das: Sollen Anfänger sich auf wenige solide ETFs konzentrieren oder gleich mit Faktor-Optimierung starten?

Viele Grüße,
Heinz M.


1 Antwort
Marcus W.
Beiträge: 7
(@marcus_198983)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kurz: übertrieben für die meisten. Ich bin 5 Jahre bei ETF-Sparplänen unterwegs und hab auch mit Faktor-Selektionen rumprobiert – aber im geförderten Depot würd ich mich einfach auf 2–3 breite ETFs konzentrieren. Der Verwaltungsaufwand und die psychologischen Kosten überwiegen die Mehrrendite bei weitem. Lieber schlank bleiben, Sparquote erhöhen, fertig.


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