Hallo zusammen, ich bin aktuell mit meinem Riester-Vertrag nicht zufrieden und suche nach Alternativen für die neue Altersvorsorge ab 2027. Derzeit liegt mein Geld überwiegend auf dem Tagesgeldkonto – die Zinsen sind ok, aber ich frage mich, ob ich damit wirklich ausreichend für mein Alter vorsorge.
Meine Skepsis: Bei ETF-Sparplänen höre ich immer von langfristiger Vermögensaufbau und soliden Renditen, aber gleichzeitig lese ich auch von Verlustrisiken und Marktvolatilität. Für mich als Anfänger ist das ehrlich gesagt beängstigend.
Meine konkrete Frage: Kann ich mit dem Geforderten Altersvorsorgedepot 2027 realistische einen ETF-Sparplan fahren, der weniger schwankungsanfällig ist als das reine MSCI-World-Sparen? Oder sollte ich die Sicherheit des Tagesgeldkontos nicht aufgeben und eher bei klassischen Versicherungslösungen bleiben?
Wäre dankbar für ehrliche Erfahrungen – keine Marketing-Versprechen.
Ich analysiere grad die Anbieterstrukturen für das neue Depot. Ein wichtiger Punkt: Die Grundzulage wird dir beitragsproportional gewährt – egal ob du sie in 100% sichere Garantieprodukte oder ETFs fließen lässt. Das heißt, du könntest auch hybrid arbeiten: ETF-Sparplan für den Großteil, ein kleinerer Anteil als Garantieprodukt. Das senkt deine Angst und nutzt die Förderung trotzdem maximal. Viele Plattformen werden genau diese Mischportfolios abbilden können.
Gute Frage, Klaus. Ich beschäftige mich hier auch intensiv mit den Garantieprodukten fürs Depot 2027 – und eines möchte ich dir ehrlich sagen: Reine Sicherheit kostet. Wenn du bei Versicherern nachschaust, zahlt man dort oft 0,8–1,2% Verwaltungskosten, für die Garantie wird es dann noch teurer. Bei ETFs liegt die TER oft unter 0,2%. Über 30+ Jahre macht das einen enormen Unterschied – auch wenn es nicht nach viel klingt. Das solltest du in deine Berechnung einziehen.
Klaus, sei ehrlich: Bei 30+ Jahren Anlagehorizont ist Tagesgeld pure Kaufkraft-Vernichtung. Punkt.
Interessant deine Frage. Ich selbst kombiniere später Riester mit dem neuen Depot – und ich bin dabei auch dem Mix-Gedanke offen. Rohstoff-ETFs z.B. haben ganz andere Schwankungsmuster als Aktien-ETFs. Das könnte deine Volatilitätsangst senken.