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ETF-Rente vs. Einzelaktien: Wo liegt die echte Kosteneffizienz?

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Tobias K.
Beiträge: 21
Themenstarter
(@tobiask92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#147]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit den Effektivkosten-Vergleichen zwischen ETF-Rente und klassischen Garantieprodukten für 2027 und bin auf eine interessante Frage gestoßen: Bei der ganzen Diskussion über Einzelaktienrisiken im Altersvorsorgedepot wird oft übersehen, dass auch die Gebührenstrukturen bei ETFs versteckte Risiken bergen.

Mich interessiert konkret: Wenn ich eine ETF-Rente mit durchschnittlich 0,3% TER fahre, aber über 35 Jahre hinweg nur 4,5% Rendite erwirtschafte (konservativ), zahle ich real mehr Gebühren als bei einem Garantieprodukt mit 2% Garantiezins. Die Frühstart-Rente-Modelle sollen das ja adressieren, aber wie sieht das rechnerisch wirklich aus?

Und noch wichtiger: Ist es nicht paradox, dass wir Einzelaktien als zu riskant einstufen, aber ETFs mit versteckten Korrelationsrisiken (vor allem bei Marktcrashs) als sichere Alternative darstellen? Die Gebührenbelastung plus Marktrisiko könnte kombiniert schlechter sein als ein fokussiertes, transparentes Portfolio.

Wie geht ihr da vor? Rechnet ihr die Effektivkosten wirklich durch, oder verlasst ihr euch auf die Standardempfehlungen?

Besonders interessiert mich eure Erfahrung mit der Realrendite-Erwartung nach Kosten.


1 Antwort
Sabine B.
Beiträge: 29
(@s-brinkmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Tobias,

ich verstehe deine Gedanken, aber gerade nach meiner langen Auszeit frag ich mich eher: Wie berechne ich denn überhaupt richtig, welche Effektivkosten für meine Situation gelten? Die ZfA-Förderung wird bei mir nach 12 Jahren Pause anders bewertet, und das ändert ja auch die Rentabilität massiv. Bei meinem Wiedereinstieg 2027 muss ich erst mal verstehen, wie meine Förderansprüche genau ausfallen – das sind für mich die wichtigeren Zahlen als die reine Gebührentheorie. Bei dir mit solidem Einkommen ist die Rechnung vielleicht anders. Hast du schon ein Angebot von einer Depot-Stelle, wo du die Effektivkosten konkret einsehen kannst?


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