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Aktienanteil im Depot: sinnvolle Obergrenze festlegen

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Walter S.
Beiträge: 37
Themenstarter
(@walterschmidt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#149]

Hallo zusammen,

eine Frage beschäftigt mich schon länger: Meine Enkel sind noch jung, und ich möchte ihnen frühzeitig helfen, ab 2027 ins neue Altersvorsorgedepot zu starten. Ich recherchiere gerade intensiv, wer überhaupt förderungsberechtigt ist und wie die Grundzulage plus eventuelle Kinderzulage funktioniert.

Aber jetzt zur eigentlichen Frage: Bei der Planung des Depots bin ich unsicher, wie hoch der Aktienanteil sinnvollerweise sein darf – ohne übermäßiges Risiko einzugehen. Ich habe gelesen, dass die Flexibilität größer ist als früher bei Riester, aber wo liegt denn eine vernünftige Grenze? Mit über 40 Jahren Sparzeit haben die Jungen ja Zeit, Kursschwankungen auszusitzen. Aber ab welchem Aktienanteil wird es fahrlässig?

Wie geht ihr das an? Gibt es da Faustregel oder nehmt ihr euch Zeit, das individuell zu durchdenken?

Danke für Erfahrungen!


1 Antwort
Klaus M.
Beiträge: 35
(@klaus_1975)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Walter,

gute Frage – und schön, dass du dich so früh kümmest. Bei mir war es ähnlich: Ich bin relativ früh in den Depot gestartet und fahre aktuell einen Aktienanteil von etwa 85%, um die volle Grundzulage mitzunehmen. Mit diesem Horizont ist das absolut vertretbar.

Ich würde für junge Leute sagen: Mit 40+ Jahren Sparzeit kannst du durchaus 80–90% in Aktien-ETFs gehen, solange es globale, breit gestreute Indizes sind – nicht irgendwelche Einzelaktien oder Sektorwetten. Der Realtest mit ETFs vs. Mischfonds hat mir gezeigt, dass die reinen Aktienportfolios langfristig deutlich besser liefen – trotz Volatilität.

Wichtig: Mit langen Zeiträumen kompensiert sich die Volatilität. Ich würde eher sagen: Die Obergrenze liegt nicht bei 80% oder 90%, sondern das Mindestrisiko für echte Rendite sollte so hoch sein wie der persönliche Nerv es erlaubt.


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