Hallo zusammen,
ich baue derzeit mein Konzept für das Geförderte Altersvorsorgedepot 2027 auf und bin bei der Rebalancing-Strategie hängengeblieben. Die Frühstart-Rente erlaubt mir ja, relativ früh zu starten und über einen langen Horizont aufzubauen – das ist ideal für ETF-Rente.
Meine Frage: Wie sinnvoll ist es wirklich, sich an starre Rebalancing-Termine zu halten (z.B. jährlich zum 1. Januar) versus einer Schwellenwert-Strategie zu folgen (z.B. Rebalancing, wenn einzelne Positionen um mehr als 5–10% vom Soll-Gewicht abweichen)?
Beim klassischen ETF-Sparen mache ich einfach besparungsgebunden weiter. Aber beim AVD 2027 mit Zulagen und der Fördereffizienz frage ich mich: Kostet unnötiges Rebalancing mich faktisch Rendite durch Transaktionskosten und Spekulationsfristverstöße? Oder verschenke ich Chancen, wenn ich zu selten anpasse?
Wie handhabt ihr das, und wie unterscheidet sich das für euch zwischen der Sparphase und später?
Markus B.
Sabine, eine Frage an dich: Spielst du denn bereits aktiv mit Rebalancing bei der Rückkehr ins Depot 2027, oder startest du quasi bei null? Mich würde interessieren, wie ihr bei einer längeren Auszeit dann den Aufbau strukturieren werdet – ob da häufigeres Rebalancing sinnvoller ist wegen des verkürzten Zeithorizonts.