Grundzulage 2027 im...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Grundzulage 2027 im Depot-Tracker abbilden – wie geht das?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
16 Ansichten
Markus B.
Beiträge: 16
Themenstarter
(@markus-breitner96)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#69]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv damit, wie das neue Altersvorsorgedepot 2027 wirklich funktioniert – insbesondere im Vergleich zur alten Riester-Förderung. Die Grundzulage soll ja deutlich attraktiver gestaltet sein als bisher, aber ich tue mich schwer damit, den konkreten Berechnungsweg nachzuvollziehen.

Beim alten Riester-System war die Grundzulage (175 € für Erwachsene) relativ klar, aber die Berechnung des Mindesteigenbeitrags hat viele verwirrt. Beim neuen Altersvorsorgedepot scheint das anders geregelt zu sein – zumindest lese ich das so aus dem, was bisher zum Altersvorsorgereformgesetz bekannt ist.

Meine eigentliche Frage hier im Depot-Tracking-Bereich: Habt ihr schon überlegt oder sogar ausprobiert, wie man die staatliche Förderung (also den Zulagenanteil) sauber in einer Tracking-App oder einem Tracking-Tool abbildet? Ich würde gern schon jetzt eine Struktur aufbauen, damit ich ab 2027 nicht bei null anfange. Mir wäre es wichtig zu sehen, welcher Teil meines Depotwertes aus Eigenbeiträgen stammt und welcher aus der Grundzulage kommt.

Gibt es Tools, die sowas bereits können oder zumindest annähernd abbilden lassen – auch wenn das neue Depot noch nicht gestartet ist? Und wie plant ihr das für euch?

Danke schon mal!


2 Antworten
Markus91
Beiträge: 60
(@markus91)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Gute Frage, über die ich mir auch schon Gedanken gemacht habe – gerade weil ich verschiedene ETF-Strategien für das Altersvorsorgedepot vergleiche und dabei die Förderkomponente nicht außer Acht lassen will.

Zum Tracking: Aktuell gibt es meines Wissens kein Tool, das die Grundzulage des neuen Altersvorsorgedepots nativ abbildet – das kann es gar nicht, weil das Produkt ja erst ab 2027 startet. Was ich aber schon jetzt vorbereite: In Portfolio Performance lege ich manuelle Buchungstypen an, mit denen ich später zwischen Eigenbeitrag und Staatszulage trennen kann. Das ist etwas frickeliger, aber machbar.

Die eigentliche Herausforderung wird sein, den Zulagenanteil über die Zeit sauber zu tracken – also nicht nur einmalig beim Eingang, sondern auch im Wachstum. Wenn du dir das Verhältnis Eigenbeitrag zu Förderanteil langfristig anschauen willst (und das ist sinnvoll, z.B. für die spätere Auszahlungsplanung), dann brauchst du wirklich eine manuelle Strukturierung von Anfang an.

Ich hab dazu auch schon im Thread ETF-Entnahmeplan oder lebenslange Rente – was optimiert ihr? etwas geschrieben – der Förderanteil beeinflusst nämlich direkt, ob ein Entnahmeplan oder eine Leibrente rechnerisch sinnvoller ist.

Kurz gesagt: Jetzt schon eine saubere Buchungslogik aufbauen ist auf jeden Fall die richtige Idee.


Antwort
Thomas B.
Beiträge: 24
(@thomasb)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich würde da erstmal etwas Erwartungen dämpfen: Solange das Altersvorsorgedepot nicht live ist, bilden alle Tracking-Lösungen nur eine Krücke ab. Kein Tool kennt die echten Buchungslogiken der späteren Anbieter – und die Effektivkosten, die dabei anfallen, sieht man sowieso erst im Kleingedruckten. Ich hab beim Thema Anbieterwechsel schon gelernt, dass die Kostentransparenz oft erst auf Nachfrage kommt.


Antwort
Teilen: