Moin zusammen,
als jemand, der seit 25 Jahren in der Finanzbranche arbeitet, bin ich es gewöhnt, meine eigenen Systeme zu bauen und nicht blind auf Anbieter-Tools zu vertrauen. Jetzt, wo wir auf das Altersvorsorgedepot 2027 zusteuern, überlege ich mir, wie ich mein AVD selbstständig überwachen kann – ohne mich dabei in teure Abo-Modelle zu verstricken.
Mich interessiert konkret: Gibt es da brauchbare Open-Source-Lösungen, mit denen ich Kurse, Bestände und Förderanteile selbst tracken kann? Ich denke da an Tools wie Portfolio Performance, aber auch an Lösungen, die ich notfalls selbst erweitern kann – vielleicht mit Excel, Python-Skripten oder ähnlichem.
Wie handhaben das erfahrene Nutzer hier im Forum? Nutzt ihr standardisierte Apps oder habt ihr euch selbst was zusammengebastelt? Was kostet euch das an Zeit und wo zahlt sich Eigenentwicklung wirklich aus?
Freue mich auf eure Tipps!
Ehrlich gesagt: Ich vertraue da lieber auf ein solides Garantieprodukt mit echtem Überblick von meinem Versicherer, als mich mit Tools selbst zu beschäftigen. Open-Source ist schön und gut, aber bei der Altersvorsorge will ich keine Rechenfehler haben. Selbstverwaltung kostet Zeit und Aufmerksamkeit – muss das wirklich sein?
Ich finde deinen Ansatz gut – und ja, es gibt durchaus Möglichkeiten. Bei mehreren Positionen im AVD 2027 braucht es aber System. Zwei Tipps: (1) Portfolio Performance + selbst gepflegte Zulage-Tabelle, (2) Bei den Produktregeln des Depots vorher klären, welche Daten der Anbieter dir ohnehin automatisch liefert – dann sparst du dir vielleicht die Hälfte der Eigenarbeit. Welcher Anbieter ist denn deine erste Wahl?
Hast du auch schon geschaut, ob Portfolio Performance die neuen Förderbestimmungen ab 2027 unterstützen wird? Ich bin gerade dabei, meine alten ETF-Daten zu migrieren und frage mich, ob ein selbstgebautes System nicht hinterher mehr Kopfschmerzen macht als Erleichterung. Vielleicht hilft es dir, erst mal die Basis zu tracken und dann später zu erweitern?