Hallo zusammen,
eine Frage, die mich beim Durchdenken der langfristigen Vorsorgestrategie beschäftigt: Ich plane, mit dem Altersvorsorgedepot 2027 zu starten und möchte meine monatliche Sparrate realistisch aufbauen. Aktuell bin ich noch in der Phase, wo die Gehaltsentwicklung absehbar ist – ich rechne mit regelmäßigen Steigerungen, wie sie in meinem Bereich üblich sind.
Wenn ich jetzt verschiedene Rechner und Simulationen durchpiele, zeigt sich mir immer wieder das gleiche Problem: Die meisten verfügbaren Tools gehen von einer konstanten Sparrate aus. Das ist aber unrealistisch für viele, die beruflich noch im Aufstieg sind. Meine Frage daher konkret:
Kennt ihr Rechner – ob Excel-Modelle, Online-Tools oder Anbieter-Simulatoren – die es erlauben, die Sparrate dynamisch zu erhöhen? Also etwa mit 2–3 % jährliche Steigerung hinterlegen, um abzubilden, wie sich meine Einzahlungen entwickeln würden?
Und zweite Frage: Wie würdet ihr die Förderung in so einem dynamischen Modell rechnen? Wird die Grundzulage linear mitgenommen, oder gibt es da Besonderheiten zu beachten?
Freue mich auf eure Erfahrungen.
Das ist eine sehr berechtigte Überlegung, Klaus-Hartmann. Aus meiner Erfahrung in der Finanzbranche kann ich dir sagen: Viele der gängigen Online-Rechner sind tatsächlich zu simpel für realistische Lebensplanungen. Die großen Versicherungen und Vermögensverwalter haben intern natürlich solche Szenarien-Modelle, aber für den Privatkunden sind die nicht immer zugänglich.
Mein Rat: Baue dir ein einfaches Excel-Modell auf. Wichtige Parameter sind monatliche Anfangsrate, jährliche Steigerungsquote, angenommene Rendite und natürlich die Förderung. Gerade die Förderung ist 2027 transparenter geworden – hier lohnt sich die manuelle Berechnung. Viele Broker bieten ab 2027 Schnittstellen an, um solche Modelle zu hinterlegen. Frag bei deinem künftigen Anbieter nach.