Hallo zusammen,
ich beschäftige mich intensiv mit den Produktregeln des neuen Altersvorsorgedepots und überlege gerade, wie ich als Selbständiger meine eigene Sparstrategie für 2027 aufbauen sollte. Das Thema Arbeitgeberzuschuss fällt für mich ja komplett weg – ich muss die ganze Last selbst tragen.
Meine Frage: Gibt es einen Rechner oder eine bewährte Methode, wie ich meine monatliche Sparrate realistisch kalkuliere, ohne auf einen AG-Zuschuss zu rechnen? Ich möchte die Grundzulage mitnehmen, aber auch verstehen, welche Quote meines variablen Nettoeinkommens ich realistisch für das AVD 2027 einplanen kann.
Interessant wäre für mich auch: Wie rechne ich mit schwankenden Jahreseinkünften? Kann ich die Sparrate dynamisch anpassen, oder sollte ich lieber ein stabiles Minimum wählen und in guten Jahren zusätzlich einzahlen?
Vielleicht gibt es ja auch ETF-spezifische Szenarien, die zeigen, wie sich unterschiedliche Sparquoten langfristig auswirken.
Danke für Tipps!
Hi Werner, guter Punkt. Ich als Angestellter habe das Glück, den AG-Zuschuss zu nutzen, aber deine Situation ist tatsächlich knifflig.
Für die konkrete Kalkulation würde ich dir empfehlen, erst mal deine letzten 3–5 Jahre Steuererklärungen zu analysieren – bereinigt um einmalige Effekte. Daraus ergibt sich dein realistisches Jahres-Netto für AVD-Zwecke.
Dann nutze die Standard-Tools (wenn sie 2027 verfügbar sind) mit folgendem Setup:
- Basis-Sparrate: konservativ 8–12% des durchschn. Nettos
- Zielrendite: 4–5% real für Mixed-ETF-Portfolio
- Dynamik: Staffelplan für Jahre mit Mehrertrag
Das gibt dir Sicherheit UND Flexibilität. Besser als ein starres Konzept.