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Bestandsschutz beim Depot-Wechsel: Bleiben meine Verluste erhalten?

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FelixT_89
Beiträge: 28
Themenstarter
(@felixt_89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#64]

Hallo zusammen,

ich plane schon mal für Januar 2027 und überlege, ob ich mein bestehendes ETF-Depot ins neue Altersvorsorgedepot überführen soll. Jetzt hab ich aber ein Problem: Einige meiner ETFs stehen noch im Minus (hab 2022 ungünstig gekauft...).

Wenn ich die ETFs jetzt verkaufe und das Geld ins neue Depot stecke, sind dann die Verluste weg? Oder gibt es eine Möglichkeit, die irgendwie "mitzunehmen"? Bei normalen Depots kann man ja Verluste mit Gewinnen verrechnen.

Bei dem schönen Sommerwetter denk ich gerade viel über meine Finanzplanung nach, bevor es im Herbst dann richtig ernst wird mit den Vorbereitungen. Hat schon jemand durchgerechnet, ob sich der Wechsel trotz Verlusten lohnt?

Danke für eure Hilfe!
Felix


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3 Antworten
Kritiker_77
Beiträge: 24
(@kritiker_77)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Moment mal - warum der ganze Stress?

Das Altersvorsorgedepot kommt erst 2027, keiner weiß genau wie die finale Ausgestaltung wird. Vielleicht gibt's ja sogar noch Änderungen bei der Verlustverrechnung.

Mein Rat: Abwarten und erstmal schauen was passiert. Die Politik ändert bei sowas gerne nochmal was in letzter Minute.


Antwort
H.Bergmann
Beiträge: 31
(@h-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo Felix,

das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt, den viele übersehen. Wenn du deine ETFs verkaufst, um ins Altersvorsorgedepot zu wechseln, realisierst du die Verluste - die sind dann "verbraucht". Eine direkte Übertragung der Verlustverrechnung ins neue Depot gibt es nicht.

Allerdings: Die realisierten Verluste kannst du noch mit anderen Gewinnen in deinem normalen Depot verrechnen, falls du dort noch andere Positionen hast. Das solltest du unbedingt vorher prüfen.

Mein Tipp: Rechne mal durch, ob die Steuerersparnis durch die Förderung im neuen Depot die "verlorenen" Verluste kompensiert. Hier hatte ich schon mal über die Kostenstruktur geschrieben - das könnte dir bei der Berechnung helfen.


Antwort
Sabine91
Beiträge: 23
(@sabine91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi Felix,

kann H.Bergmann nur zustimmen - die Verluste sind erstmal "weg" wenn du verkaufst. Aber überleg doch mal: Vielleicht ist es trotzdem sinnvoll?

Ich hab das bei meinem Riester-Wechsel auch durchgerechnet. Die Steuervorteile können schon ordentlich sein, besonders wenn du noch lange bis zur Rente hast.

Ein Gedanke noch: Du könntest auch nur einen Teil deines Portfolios ins neue Depot packen und den verlustbehafteten Teil erstmal im normalen Depot lassen, bis er wieder im Plus ist. Dann später nochmal wechseln.


Antwort
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