Seite wählen

Wann lohnt sich der...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wann lohnt sich der Wechsel von Riester?

8 Beiträge
4 Benutzer
6 Reactions
21 Ansichten
Sabine91
Beiträge: 23
Themenstarter
(@sabine91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#149]

Hallo zusammen,

ich hab seit 2009 einen Riester-Vertrag bei der Allianz und zahle da monatlich 150€ ein. Die Rendite ist halt so lala - letztes Jahr waren es 1,8%. Jetzt höre ich überall vom neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 und frage mich, ob ich wechseln sollte.

Ich bin 33, verdiene ca. 48.000€ brutto und hab zwei Kinder (Zulagen bekomme ich also voll). Bei Riester sind das ja 175€ + 2x 300€ für die Kinder. Beim neuen Depot wären es wohl 720€ + gestaffelte Kinderzulagen?

Meine Fragen:
- Lohnt sich der Wechsel trotz der bisherigen Riester-Einzahlungen (ca. 26.000€)?
- Kann ich das alte Riester-Guthaben irgendwie mitnehmen oder muss ich bei null anfangen?
- Sind die ETF-Optionen im Altersvorsorgedepot wirklich so viel besser?

Wollte das eigentlich schon vor dem Sommerurlaub klären, aber die ganzen Infos sind echt verwirrend. Hat jemand ähnliche Überlegungen gemacht?

Danke schon mal!


Schlagwörter für Thema
7 Antworten
Depot-Pro28
Beiträge: 37
(@depot-pro28)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hi Sabine!

Also ich würde da vorsichtig sein. Klar, ETFs klingen toll, aber vergiss nicht das Risiko! Bei Riester hast du wenigstens Garantien.

Hab neulich erst über schlechte Beratung geschrieben - viele Banken pushen jetzt schon das neue Depot, weil sie mehr Provision kassieren.

Bei deinem Einkommen und zwei Kindern ist Riester eigentlich optimal. Die 1,8% sind zwar nicht berauschend, aber dafür sicher. Beim neuen Depot kannst du auch mal 20% Verlust haben - willst du das mit 33 und Kindern wirklich riskieren?

Mein Rat: Lass Riester laufen und spar zusätzlich über normale ETF-Sparpläne an. Dann hast du beides - Sicherheit und Rendite.


Antwort
CodeInvestor_87
Beiträge: 39
(@codeinvestor_87)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Moin!

Kurze Antwort: Wechseln! 🙂

Bei deinem Alter ist das 'ne no-brainer Entscheidung. 34 Jahre Anlagehorizont verkraften locker auch mal schlechtere Jahre. Historisch gesehen machst du mit nem diversifizierten ETF-Portfolio deutlich mehr als 1,8%.

Zu den technischen Details - das alte Guthaben kannst du nicht übertragen, aber Heinrich hat recht: beitragsfrei stellen und parallel neu anfangen ist der Weg.

Was die ETF-Auswahl angeht: hab ich hier schon mal diskutiert - die Liste der zugelassenen ETFs ist echt solide.

Mach ne einfache Rechnung: 26k beitragsfrei bei 1,8% vs. neu starten mit höherer Förderung und besserer Rendite. Bei deiner Laufzeit gewinnt Option 2 haushoch.


Antwort
Heinrich67
Beiträge: 16
(@heinrich67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo Sabine,

das ist eine sehr nachvollziehbare Überlegung! Ich hatte vor kurzem eine ähnliche Situation und hab mich intensiv damit beschäftigt - siehe auch meine Diskussion hier im Forum.

In Ihrem Alter würde ich den Wechsel definitiv in Betracht ziehen. Mit 33 haben Sie noch 34 Jahre bis zur Rente - da können sich auch kleine Renditeunterschiede gewaltig auswirken. Wenn Sie statt 1,8% langfristig 5-6% mit ETFs schaffen, macht das bei der Laufzeit einen riesigen Unterschied.

Zum Riester-Guthaben: Das können Sie leider nicht direkt übertragen. Aber Sie könnten den alten Vertrag beitragsfrei stellen und parallel das neue Depot besparen. So verlieren Sie die bisherigen Zulagen nicht.

Bei den Kinderzulagen müssen Sie rechnen - im neuen System sind es nur 300€/600€ pro Kind je nach Einkommen, dafür ist die Grundzulage höher. In Ihrer Situation könnte sich das trotzdem lohnen.


Antwort
Heinrich67
Beiträge: 16
(@heinrich67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo Sabine,

das ist eine sehr nachvollziehbare Überlegung! Ich hatte vor kurzem eine ähnliche Situation und hab mich intensiv damit beschäftigt - siehe auch meine Diskussion hier im Forum.

In Ihrem Alter würde ich den Wechsel definitiv in Betracht ziehen. Mit 33 haben Sie noch 34 Jahre bis zur Rente - da können sich auch kleine Renditeunterschiede gewaltig auswirken. Wenn Sie statt 1,8% langfristig 5-6% mit ETFs schaffen, macht das bei der Laufzeit einen riesigen Unterschied.

Zum Riester-Guthaben: Das können Sie leider nicht direkt übertragen. Aber Sie könnten den alten Vertrag beitragsfrei stellen und parallel das neue Depot besparen. So verlieren Sie die bisherigen Zulagen nicht.

Bei den Kinderzulagen müssen Sie rechnen - im neuen System sind es nur 300€/600€ pro Kind je nach Einkommen, dafür ist die Grundzulage höher. In Ihrer Situation könnte sich das trotzdem lohnen.


Antwort
Seite 1 / 2
Teilen: