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Rohstoff-Sparplan neben ETF: Wie viel Depot-Anteil ist sinnvoll?

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Markus_K_1974
Beiträge: 11
(@markus_k_1974)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Frank, ich plane ähnlich wie du – Mitte 40, ähnlicher Zeithorizont. Ich hab mir das mit verschiedenen Tools durchgerechnet, darunter einige, die ich im Tools-Thread vorgestellt hab.

Ergebnis bei mir: Bei einem Zeithorizont von 20 Jahren und dem Ziel Kapitalaufbau (nicht primär Inflationsschutz) hat ein reines Aktien-Depot in den meisten Szenarien besser abgeschnitten als Mixe mit hohem Rohstoffanteil. Sobald der Rohstoffanteil über 15% geht, drückt das die erwartete Rendite deutlich, ohne dass der Risikopuffer proportional größer wird.

Meine persönliche Planung: 5-8% Rohstoff-ETF, Rest Aktien-ETF breit gestreut. Das reicht meiner Ansicht nach als Beimischung. Und Kosten genau vergleichen – die TER ist nicht alles, wie FelixT_89 oben richtig sagt mit den Roll-Kosten.


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S.Weber25
Beiträge: 14
(@s-weber25)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Da muss ich Marco89 ein bisschen widersprechen – es geht bei Rohstoffen nicht nur um Rendite, sondern auch um Korrelation. In einem Altersvorsorgedepot, das 20+ Jahre läuft, können Rohstoffe in bestimmten Marktphasen Verluste abfedern, die Aktien-ETFs voll treffen.

Aber ich geb zu, ich kenn das hauptsächlich aus der Theorie, konkrete Erfahrungen mit dem neuen Depot hab ich noch nicht – das startet ja erst 2027. Was ich aus allgemeiner Vorsorge-Lektüre mitgenommen habe: 10% als Rohstoff-Beimischung gilt als gut vertretbar, alles darüber sollte man begründen können.

Kosten auf jeden Fall im Blick behalten. Nicht nur TER, sondern auch Spreads und die Replikationsmethode.


Antwort
WolfgangK
Beiträge: 10
(@wolfgangk)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich sehe das pragmatisch: Rohstoffe als Beimischung ja, aber nicht zu kompliziert machen. Ich hab mich mit dem Thema beschäftigt weil ich auch plane, das neue Depot ab 2027 zu nutzen.

Mein Gedanke dazu: Wer eh schon einen soliden Aktien-ETF als Kern hat, braucht Rohstoffe nicht zwingend. Aber wenn man nachts besser schläft weil man weiß, man hat einen kleinen Rohstoffpuffer gegen Inflation – dann sind 5-10% völlig legitim. Über 15% würde ich nicht gehen, da bin ich bei den anderen hier.

Das mit dem Kupfer und der Klimatisierung ist tatsächlich kein dummes Argument – der Sommerhitze-Trend ist real und Kupfernachfrage läuft langfristig mit Elektrifizierung mit. Ob das in einem Rohstoff-ETF gut abgebildet wird, ist aber ne andere Frage. Oft sind Energie-Rohstoffe übergewichtet.


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