Seite wählen

Steuereinfache vs s...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Steuereinfache vs steuerhässliche Broker - praktische Erfahrungen

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
2 Ansichten
Marco_87
Beiträge: 29
Themenstarter
(@marco_87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#29]

Hi zusammen,

nächstes Jahr gehts ja los mit dem geförderten Altersvorsorgedepot und ich mache mir gerade Gedanken zur Broker-Wahl. Hab schon öfter gelesen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man einen deutschen "steuereinfachen" Broker nimmt oder einen ausländischen "steuerhässlichen".

Bisher hab ich meine ETFs bei Trade Republic, das läuft eigentlich ganz gut. Aber für die Altersvorsorge überlege ich, ob ich nicht doch zu einem deutschen Vollservice-Broker wechseln sollte. Die Steuerhistorie und später die Auszahlung soll ja deutlich komplizierter werden bei den ausländischen Anbietern.

Was sind eure Erfahrungen? Macht es sich wirklich so bemerkbar im Alltag? Oder ist das übertrieben und die paar Euro Kostenersparnis bei den Neobrokern sind es trotzdem wert?

Ich plane übrigens, im August nochmal richtig Zeit zu investieren und alle Depots zu strukturieren, bevor es im Herbst in die heiße Phase der Vorbereitung geht. Da will ich dann nicht mehr groß wechseln müssen.

Würde mich über eure praktischen Tipps freuen!


Schlagwörter für Thema
2 Antworten
VorsorgeProfi47
Beiträge: 4
(@vorsorgeprofi47)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Kann ich gut verstehen, die Überlegung! Ich hab das auch durchgespielt, weil ich als Freiberufler eh schon genug Steuerkram hab. Bei den steuerhässlichen Brokern musst du jede Ausschüttung, jeden Verkauf selbst in der Steuererklärung angeben. Das wird bei nem langfristigen Altersvorsorgedepot richtig nervig.

Bei deutschen Brokern läuft das alles automatisch - Abgeltungssteuer wird direkt abgeführt, Verlustverrechnung funktioniert, und später bei der Auszahlung hast du auch weniger Stress. Gerade für die Altersvorsorge, wo du ja Jahrzehnte dabei bleibst, würde ich definitiv zu nem deutschen Anbieter raten.

Klar, Trade Republic ist günstiger, aber wenn du dir überlegst, was deine Zeit für die Steuererklärung wert ist... Da lohnen sich die paar Euro mehr bei Comdirect oder DKB schon. Hab ich ja neulich auch schon geschrieben - man sollte das große Ganze im Blick behalten.


Antwort
Thomas-Berger
Beiträge: 20
(@thomas-berger)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Sehe das etwas entspannter. Nutze seit Jahren Interactive Brokers und ja, die Steuererklärung ist etwas aufwendiger, aber auch nicht die Welt. Mit ner vernünftigen Steuersoftware kriegst du das schon hin.

Der Kostenvorteil ist halt schon erheblich - bei größeren Summen können das schnell hunderte Euro pro Jahr ausmachen. Und gerade bei der Altersvorsorge, wo jeder Euro zählt, würde ich das nicht so leichtfertig verschenken. Die deutschen Broker sind halt oft deutlich teurer bei den laufenden Kosten.


Antwort
Teilen: