Günstigerprüfung be...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Günstigerprüfung beim Altersvorsorgedepot erklärt

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
15 Ansichten
Depot-Pro28
Beiträge: 60
Themenstarter
(@depot-pro28)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#133]

Hallo zusammen, ich beschäftige mich gerade intensiv mit den Effektivkosten beim neuen Altersvorsorgedepot 2027 und bin dabei auf einen Begriff gestoßen, der mich verwirrt: die "Günstigerprüfung". Als Projektmanager mit regelmäßigem Einkommen rechne ich damit, dass die Grundzulage von 50 Cent pro eingezahltem Euro für mich definitiv sinnvoll ist – aber ich verstehe noch nicht ganz, wie diese Günstigerprüfung konkret funktioniert und wann sie relevant wird.

Meines Verständnis: Die Günstigerprüfung vergleicht angeblich die Förderung (Zulage) mit dem Steuervorteil durch den Sonderausgabenabzug und nutzt für mich das bessere Modell. Aber:

1. Läuft diese Prüfung automatisch ab oder muss ich etwas beantragen?
2. Kann es sein, dass der Steuerabzug in meinem Fall ungünstiger ist als die Grundzulage, obwohl ich normal verdiene?
3. Welche Rolle spielen dabei meine Beitragshöhe und meine Garantiequote im Standarddepot?

Ich möchte die Effektivkosten meiner Vorsorge wirklich verstehen und nicht blind auf die 50 Cent Zulage vertrauen. Wer kann mir das präzise erklären?


2 Antworten
Walter S.
Beiträge: 37
(@walterschmidt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Frage! Als ich mich für meine Enkel informiert habe, habe ich gelernt, dass die Günstigerprüfung gerade bei jüngeren oder wiedereinsteigenden Sparerinnen wie dir oder Claudia besonders relevant ist – weil eure Steuersituationen oft nicht stabil sind. Depot-Pro28, bei dir als Normalverdiener wird vermutlich langfristig die Zulage das bessere Modell bleiben, aber die Prüfung schaut jedes Jahr neu hin. Das ist eigentlich ein großer Vorteil gegenüber der alten Riester-Logik.


Antwort
Claudia H.
Beiträge: 32
(@claudiah)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Depot-Pro28, ich bin gerade in einer ähnlichen Situation – nach meiner Familienzeit steige ich beruflich wieder ein und habe mich auch schon mit der Günstigerprüfung auseinandergesetzt. Mein Verständnis: Die ZfA prüft automatisch am Ende des Kalenderjahres, ob dir der Sonderausgabenabzug beim Altersvorsorgedepot oder die Grundzulage mehr bringt. Du musst also nichts aktiv beantragen, die bessere Variante wird dir automatisch zugewiesen. Bei mir war interessant, dass die Förderung auch beim Standarddepot mit der Frühstart-Rente durchläuft – das war vorher bei der Riester nicht so klar. Der Punkt mit deiner Garantiequote ist wichtig: Je höher dein Garantieanteil, desto weniger Rendite, aber auch weniger Volatilität. Das beeinflusst aber nicht direkt die Günstigerprüfung selbst, sondern eher die langfristige Effektivrendite deiner Einzahlungen. Ich hatte dazu auch mal eine Frage zur Auszahlungsmechanik – könnte für dich auch interessant sein.


Antwort
Teilen: