Hallo zusammen, ich plane für meinen Bruder, der im Januar 2027 seine Ausbildung beendet und in den Beruf startet. Ich beschäftige mich schon länger mit ETF-Sparen und möchte die neue Förderung optimal für ihn nutzen.
Meine Frage: Wie genau funktioniert die Günstigerprüfung, wenn er sowohl den Berufseinsteigerbonus von 200€ als auch beitragsproportionale Förderung bekommt? Ich habe verstanden, dass die Günstigerprüfung schaut, ob der Steuerabzug oder die Zulagen besser sind. Aber beim Berufseinsteigerbonus bin ich verwirrt: Ist das eine Extra-Komponente, die immer obendrauf kommt? Oder wird das in die Günstigerprüfung mit eingerechnet?
Zum Beispiel: Wenn mein Bruder 2027 monatlich 300€ einzahlt, bekommt er ja die beitragsproportionale Förderung. Kommt dann der 200€-Bonus einfach extra dazu? Und wie sieht das aus, wenn sein Einkommen später steigt – bleibt die Günstigerprüfung fair zu ihm?
Ich will nicht, dass er unnötig Steuervorteil liegen lässt, nur weil ich es falsch verstanden habe.
Short answer: Bonus ist unabhängig, läuft parallel zur Günstigerprüfung.