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ETF-Zulassung nach AltZertG – welche konkret erfüllen alle Bedingungen?

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Markus D.
Beiträge: 16
Themenstarter
(@markus-dreher)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#100]

Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, meine Strategie für 2027 durchzudenken und stoße überall auf unterschiedliche Aussagen dazu, welche ETFs ins neue Altersvorsorgedepot passen. Die einen sagen, alle UCITS-ETFs sind okay, andere behaupten, es gibt da noch weitere Anforderungen nach dem Alterszertifizierungsgesetz.

Mich interessiert besonders: Welche konkreten Produktmerkmale muss ein ETF erfüllen, um als förderfähig zu gelten? Gibt es da eine Liste von Anbietern? Und – hier bin ich besonders kritisch – wie transparent werden die tatsächlichen Effektivkosten kommuniziert? Bei Garantieprodukten liest man ja oft großzügig Renditeversprechen, aber wenn man die Gebührenstruktur durchschaut, bleibt am Ende deutlich weniger über.

Könnte jemand erklären, wie die Kostendeckelung bei ETFs genau funktioniert und ob 1,2% wirklich alle anfallenden Kosten abdeckt oder ob da noch versteckte Posten lauern?


2 Antworten
Marc-Technik
Beiträge: 52
(@marc-technik)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Gute Frage. Ich hab mir da die letzten Wochen systematisch verschiedene Anbieter-Dokumentationen angeschaut. Nach AltZertG müssen ETFs im Grunde UCITS-konform sein, aber es gibt ein paar Zusatzbedingungen: Sie dürfen keine Leerverkaufsstrategien haben, müssen transparent indexnachbildend sein und – das ist wichtig – die Volatilität der Benchmark darf bestimmte Grenzen nicht überschreiten.

Zur Kostendeckelung: Die 1,2% deckt tatsächlich nur die laufenden Verwaltungskosten ab, nicht die Transaktionskosten des Fonds selbst. Hier lohnt sich ein Blick in den PRIIP-KID – dort sind die gesamten ex-ante Kosten angegeben. Bei der Günstigerprüfung hab ich da früher schon mehr recherchiert, falls dich das interessiert. Mit ETFs solltest du absolut transparenter fahren als mit klassischen Garantieprodukten.


Antwort
S.Weber25
Beiträge: 40
(@s-weber25)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Heey, auch ich versuche gerade zu verstehen wie das alles funktioniert. Also 'beitragsproportional' bei Garantieprodukten bedeutet ja, dass die Garantie an das angespart wird – je mehr du einzahlst, desto höher die garantierte Summe. Aber bei ETFs gibts ja gar keine Garantie, da bist du voll am Markt und musst die Volatilität aushalten. Kann mir jemand erklären ob und wie das mit der Förderung dann zusammenhängt?


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