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Indexfonds vs. aktiv gemanagte Fonds – was darf ins Depot?

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M.Steinbach
Beiträge: 0
Themenstarter
(@m-steinbach)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#50]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade in meiner Urlaubsplanung ein bisschen vorab mit dem neuen Altersvorsorgedepot, damit ich ab Januar 2027 direkt loslegen kann. Jetzt bin ich bei der Frage hängengeblieben, welche Fondsarten überhaupt zugelassen sind.

Ich hab gelesen, dass ETFs grundsätzlich rein dürfen, aber stimmt das pauschal für alle ETFs? Oder gibt es da Einschränkungen, z.B. bei gehebelten ETFs, Short-ETFs oder sehr exotischen Indizes?

Und wie sieht es mit klassischen aktiv gemanagten Investmentfonds aus – also keine ETFs, sondern z.B. ein Aktienfonds einer Fondsgesellschaft, der einen Fondsmanager hat, der aktiv Titel auswählt? Sind die grundsätzlich ausgeschlossen, oder können die unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. wenn sie den Kostendeckel einhalten) trotzdem zugelassen sein?

Mich würde auch interessieren, ob es irgendwo eine offizielle Liste oder ein offizielles Kriterium gibt, nach dem man prüfen kann ob ein bestimmtes Produkt geeignet ist. Oder entscheidet das dann der jeweilige Anbieter, welche Produkte er ins Depot aufnimmt?

Bin kein Finanzexperte, also wenn jemand das relativ verständlich erklären kann, wäre ich sehr dankbar. Danke schonmal!


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3 Antworten
Monika-Frei
Beiträge: 1
(@monika-frei)
New Member
Beigetreten: Vor 7 Tagen

Gute Frage, das hab ich mich beim Thema Emerging Markets auch gefragt – ich hatte dazu schonmal was im Thread Emerging Markets ETF im Altersvorsorgedepot – lohnt sich das Risiko? geschrieben.

Soweit ich das verstehe, sind ETFs auf breite, etablierte Indizes grundsätzlich zugelassen – also z.B. MSCI World, FTSE All World usw. Gehebelte ETFs oder Short-ETFs fallen dagegen raus, weil die als spekulative Instrumente gelten und nicht dem Zweck der langfristigen Altersvorsorge entsprechen.

Bei aktiv gemanagten Fonds ist es etwas komplizierter. Die sind nicht grundsätzlich verboten, aber der Kostendeckel von 1,2% macht es für viele teuren aktiven Fonds faktisch schwierig, ins Depot aufgenommen zu werden. Ein günstig aufgestellter aktiver Fonds könnte theoretisch reinpassen, wenn der Anbieter ihn aufnimmt. Aber ehrlich gesagt: die meisten aktiven Fonds liegen schon allein mit der TER über dem Limit.

Welche Produkte konkret verfügbar sind, entscheidet dann wohl tatsächlich der jeweilige Depotanbieter innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Eine einheitliche öffentliche Produktliste kenn ich bisher nicht.


Antwort
LaraKoch
Beiträge: 6
(@larakoch)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Ich seh das ein bisschen anders als Monika oben – zumindest beim Punkt aktive Fonds würde ich noch ergänzen: Es geht nicht nur um den Kostendeckel, sondern auch um die Transparenzanforderungen. Ich hab mich da im Kosten-Thread schonmal eingelesen (ETF-Kosten verstehen - was kostet mich das Altersvorsorgedepot wirklich?), und der Eindruck war: aktiv gemanagte Fonds haben oft Kostenstrukturen, die gar nicht so leicht auf den 1,2%-Deckel herunterzurechnen sind – Performancegebühren, Ausgabeaufschläge usw.

Beim Thema gehebelte ETFs stimm ich zu, die sind definitiv draußen. Mir ist auch noch nicht klar, ob synthetische ETFs (also swap-basierte) irgendwelche besonderen Hürden haben oder ob die genauso behandelt werden wie physisch replizierende. Hat da jemand was gelesen?


Antwort
VorsorgeMentor67
Beiträge: 26
(@vorsorgementor67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Gehebelte und Short-ETFs sind raus – das ist eindeutig. Alles andere hängt vom Anbieter ab, solange die Kostengrenze eingehalten wird.


Antwort
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