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Wie hoch ist die Garantiekomponente im neuen Altersvorsorgedepot?

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VorsorgeProfi47
Beiträge: 4
Themenstarter
(@vorsorgeprofi47)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#25]

Hi zusammen,

mir ist bei all den Diskussionen über das neue Altersvorsorgedepot immer noch nicht ganz klar: Ist die Garantiekomponente eigentlich Pflicht oder kann ich die selbst bestimmen?

Ich hab schon öfter gelesen, dass es wohl eine Art Mindestgarantie geben soll - aber wie hoch ist die denn? Und kann ich als Sparer entscheiden, ob ich mehr Garantie und dafür weniger Rendite will? Oder ist das vom Gesetz her fest vorgegeben?

Bei meinem jetzigen Riester-Vertrag hab ich ja die Beitragsgarantie, aber die Rendite ist halt mager. Jetzt wo ich mich langsam auf 2027 vorbereite und schon mal schaue was machbar ist, würde mich das brennend interessieren.

Besonders wichtig: Falls die Garantie freiwillig ist - welche Vor- und Nachteile hat es, wenn ich komplett darauf verzichte? Bin 47 und hab noch 20 Jahre bis zur Rente, da könnte ich theoretisch mehr Risiko fahren.

Hat jemand dazu schon konkrete Infos? Die ganzen Artikel sind mir zu schwammig formuliert...

Danke schon mal!


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4 Antworten
Gerhard_1951
Beiträge: 53
(@gerhard_1951)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Die Beitragsgarantie ist definitiv Pflicht! Das steht so im Gesetzesentwurf. Was darüber hinausgeht (Zinszusage, Wertzuwachsgarantie etc.) können die Anbieter frei gestalten.

Ich hab mich schon intensiv mit dem Thema beschäftigt, nachdem die EU Diskussion um die Garantien aufgekommen ist. Die Mindestgarantie soll verhindern, dass Sparer am Ende weniger rausbekommen als sie eingezahlt haben.

Aber Achtung: Das gilt nur nominal, nicht real! Inflation wird nicht berücksichtigt. Nach 20 Jahren können deine garantierten 100 Euro real deutlich weniger wert sein.


Antwort
Frank_78
Beiträge: 30
(@frank_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich sehe das kritisch - diese ganze Garantiegeschichte macht die Produkte nur teurer und komplizierter. Als Selbständiger bin ich eh gewohnt, selbst zu entscheiden wo mein Geld hingeht.

Die Garantiekomponente wird über Anleihen oder ähnliches abgesichert, und das kostet Rendite. Bei 20 Jahren Laufzeit ist das verschenktes Potenzial. Da wär mir ein reines ETF-Depot lieber, aber das geht ja leider nicht mehr.

Trotzdem: Wenn schon Garantie, dann minimal. Die paar Prozent Sicherheit sind die Opportunitätskosten nicht wert.


Antwort
VorsorgeNeuling
Beiträge: 19
(@vorsorgeneuling)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Also soweit ich das verstanden hab, ist eine gewisse Garantiekomponente Pflicht. Aber die genaue Höhe weiß ich auch nicht. Hab erst letztens gefragt ob sich das für mich überhaupt lohnt bei nur paar Jahren Laufzeit.


Antwort
ClaudiaH
Beiträge: 19
(@claudiah)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hallo VorsorgeProfi47,

meines Wissens nach ist eine Beitragsgarantie vorgeschrieben - also dass du mindestens deine eingezahlten Beiträge zurückbekommst. Die genaue Ausgestaltung hängt aber vom Anbieter ab.

Bei den meisten Produkten die ich bisher gesehen hab, kannst du zwischen verschiedenen Garantieniveaus wählen. Hohe Garantie = niedrigere Aktienquote und umgekehrt. Ganz ohne Garantie geht meiner Meinung nach nicht, weil das ja das Verkaufsargument für die ganze Reform war.

In deinem Alter mit 20 Jahren Laufzeit würd ich persönlich eher weniger Garantie nehmen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.


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