Hallo zusammen,
ich bin gerade aus einer 8-jährigen Familienauszeit zurück in den Beruf eingestiegen und möchte ab Januar 2027 das neue Altersvorsorgedepot richtig nutzen. Mich interessiert besonders die ETF-Rente und natürlich die Förderung, auf die ich als Wiedereinsteigerin Anspruch haben sollte.
Meine Frage: Kann ich im geförderten Depot gezielt nachhaltige ETFs wählen – also solche mit ESG-Kriterien oder Ausschlusskriterien? Und verliere ich dadurch Förderung, weil die Bank meint, die entsprechen nicht den Anforderungen?
Ich möchte nicht in alles investieren, nur um maximal gefördert zu werden. Mir ist wichtig, dass meine Altersvorsorge auch mit meinen Werten vereinbar ist. Gibt es da Erfahrungen von euch? Welche nachhaltigen ETFs funktionieren im Depot, ohne dass es kompliziert wird oder versteckte Gebühren entstehen?
Freue mich auf eure Tipps!
Sabine
Hallo Sabine,
zu meiner Erfahrung: Nachhaltige ETFs funktionieren im Prinzip, nur musst du vorher mit dem Anbieter klären, welche konkret gelistet sind. Die Förderung selbst ist an die Einzahlung gebunden, nicht an die Produktauswahl – du bekommst deine Grundzulage unabhängig davon, ob du einen klassischen MSCI-World oder einen nachhaltigen FTSE4Good nimmst.
Wichtig: Achte auf die Gebührendeckelung. Nachhaltige ETFs sind oft marginal teurer in der laufenden Gebühr (TER), und das muss der Anbieter netto abfangen. Da lohnt sich ein detaillierter Gebührenvergleich am Anfang. Die meisten größeren Broker werden da transparent sein müssen.
Mein Tipp: Fang nicht mit zu viel Gedankenspielen an – die konkrete Anbieterauswahl wird 2027 deutlicher. Konzentrier dich jetzt drauf, wie viel du monatlich realistische anlegen kannst.
Thorsten