Hallo zusammen,
ich beschäftige mich intensiv mit den Zertifizierungsvoraussetzungen des AltZertG und frage mich, wie das konkret bei der Anbieterauswahl im Januar 2027 aussieht. Es gibt ja strikte Vorgaben für zertifizierte Altersvorsorgeprodukte – aber welche großen und kleineren Anbieter werden diese Anforderungen tatsächlich erfüllen?
Mich interessiert vor allem: Werden klassische Filialbanken, Online-Broker und spezialisierte Fintech-Lösungen gleichermaßen die Hürden nehmen? Und wie wirkt sich das auf die Effektivkosten aus, wenn manche Anbieter wegen höherer Zertifizierungskosten teurer werden?
Ich habe mich schon in den Anleihen-Thread mit Produktauswahl befasst, aber jetzt geht mir wirklich die grundsätzliche Frage nicht aus dem Kopf: Wie transparent werden diese Zertifizierungsvoraussetzungen am Ende für uns Sparer sein?
Danke für Erfahrungen oder Insider-Infos!
Hey Markus, gute Frage. Ich denke, das wird sich erst richtig zeigen, wenn die ersten Anbieter ihre Zertifizierungsanträge einreichen. Die BaFin wird da sicher streng hinschauen, aber ob das für kleinere Broker zu teuer wird, ist spekulativ. Mich würde vor allem interessieren, ob diese Zertifizierungskosten am Ende wirklich an uns weitergegeben werden oder ob die Anbieter das selbst tragen müssen. Bei mir als Berufseinsteiger wäre das beim Berufseinsteigerbonus natürlich relevant – jeder Kostenpunkt zählt da, wenns um die optimale Förderung geht.