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[Gelöst] Nachhaltige ETFs im geförderten Depot: Möglich und sinnvoll?

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VorsorgeMentor67
Beiträge: 49
Themenstarter
(@vorsorgementor67)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#50]

Liebe Community,

als langjähriger Befürworter von ETF-basierten Vorsorgestrategien beschäftige ich mich schon lange mit der Frage, wie man Rendite und Nachhaltigkeit unter einen Hut bringt. Jetzt, wo das Altersvorsorgedepot ab 2027 startet, stelle ich mir die Frage neu: Sind nachhaltige ETFs wirklich eine gute Wahl für das neue Depot, oder sollte man eher auf breit gestreute Standard-Indizes setzen?

Mich interessiert vor allem: Gibt es bei den Zertifizierungsanforderungen nach AltZertG Einschränkungen für ESG-ETFs? Und wie wirkt sich die Nachhaltigkeitsfilterung auf die Kostenquoten aus – kostet Nachhaltigkeit hier wirklich extra?

Ich möchte junge Menschen in meinem Bekanntenkreis gute Ratschläge geben können und bin gespannt auf eure Erfahrungen. Habt ihr bereits konkrete nachhaltige ETFs identifiziert, die ins Depot passen, oder wartet ihr erst ab, bis die zugelassenen Produktlisten komplett sind?

Freue mich auf einen fundierten Austausch!


2 Antworten
Max K.
Beiträge: 34
(@techmax_89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage. Ich verfolge die technischen Spezifikationen im AltZertG sehr genau – bisher sehe ich dort keine expliziten Ausschlusskriterien für nachhaltige ETFs. Das Zertifizierungsverfahren prüft eher die Depotstrukturen und Kosteneffektivität. Die ESG-Filterung selbst führt oft zu minimalen Kostenaufschlägen (0,05-0,15% p.a. mehr), das ist verkraftbar. Meine größere Frage: Wie misst man echte Nachhaltigkeit vs. Greenwashing? Viele bekannte ESG-ETFs sind weniger streng, als es auf den ersten Blick wirkt.


Antwort
Nadine K.
Beiträge: 30
(@nadine_1979)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Aus meiner Erfahrung würde ich sagen: Mit langfristiger Perspektive auf Altersvorsorge sind nachhaltige ETFs nicht nur möglich, sondern sogar empfehlenswert – wenn man die richtige Auswahl trifft. Der Schlüssel liegt darin, zwischen echten Nachhaltigkeits-Commitments und Marketing-Getöse zu unterscheiden. Was ich immer wieder sehe: Junge Sparer sind motivierter, wenn sie wissen, wofür ihr Geld arbeitet. Das ist bei klassischen Immobilien-Investitionen genauso wie bei ETFs. Die AltZertG-Anforderungen werden das ohnehin regeln – vertraut auf die Zertifizierung, dann seid ihr auf der sicheren Seite.


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