Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine Altersvorsorgestrategie ab 2027 zu planen und möchte den Sonderausgabenabzug optimal nutzen. Dabei stellt sich mir eine konkrete Frage: Kann ich im neuen Altersvorsorgedepot auch nachhaltige oder ESG-ETFs besparen, oder gibt es da Beschränkungen bei der Förderung?
Mein Hintergrund: Ich arbeite im IT-Projektmanagement und verdiene gut genug, um monatlich einen ordentlichen Betrag zurückzulegen. Mir ist aber nicht nur die finanzielle Rendite wichtig – ich möchte mein Geld auch in Unternehmen anlegen, die nach meinen Werten handeln. Beim klassischen ETF-Sparen ist das ja kein Problem, aber beim geförderten Depot bin ich unsicher.
Fragen konkret:
- Welche nachhaltigen ETFs erfüllen überhaupt die Kriterien fürs neue Depot?
- Bringt mir eine grüne Auswahl Nachteile bei der Rendite oder den Kosten?
- Lohnt sich der administrative Aufwand, oder sollte ich realistisch bleiben?
Gerne berichte ich später, welche Entscheidung ich getroffen habe. Danke für eure Inputs!
Grüße,
S.Bergmann
Moment – bevor du dich zu sehr auf die ESG-Geschichte verlässt, würde ich ehrlich fragen: Wie transparent sind diese Labels wirklich? Viele nachhaltige ETFs sind am Ende auch nicht viel grüner als normale, aber kosten dich Aufmerksamkeit bei der Auswahl.
Meine Skepsis: Die Anbieter verdienen auch an Nachhaltigkeits-Marketing. Dass dein Sonderausgabenabzug dadurch nicht weniger wert wird – klar – aber frag dich, ob der kleine Rendite-Unterschied (wenn es einen gibt) die extra Recherche wert ist. Manchmal reicht ein breiter Standard-Welt-ETF völlig aus und du sparst dir die Grübelei.
Kritiker_77