Hallo zusammen, ich bin gerade aus einer beruflichen Auszeit zurückgekommen und stehe jetzt vor der Frage, wie ich mit dem neuen Altersvorsorgedepot sinnvoll starten soll.
Meine Situation: Ich verdiene momentan etwa 2.200€ netto und möchte die Vorsorgelücke aus den letzten Jahren aufbauen. Jetzt habe ich überlegt, ob ich ab Januar 2027 erst mal mit einem kleinen Sparplan von 50€ im Monat anfange, um ins System zu kommen und die Förderung mitzunehmen. Parallel würde ich schauen, ob meine finanzielle Situation sich stabilisiert und ich dann später hochfahren kann.
Meine Fragen:
- Macht es Sinn, mit so kleinen Beträgen überhaupt zu starten? Lohnt sich der administrative Aufwand?
- Wie läuft das mit der Förderung bei kleinen monatlichen Raten – bekomme ich die volle Grundzulage, auch wenn ich unter der Schwelle bleibe?
- Sollte ich lieber sparen und dann 2027 mit 500-1.000€ Einmalanlage anfangen?
Ich nutze gerne Sparplanrechner, um das durchzuspielen, aber da sind mir die konkretesten Zahlen unklar. Danke schon mal für eure Erfahrungen!
Kleiner Tipp: Berechne mal konkret, ob 50€ × 12 Monate mit anrechenbarer Förderung besser performt als eine Einmalanlage von 600€ im Jan. Das ist weniger eine emotionale Frage als eine mathematische. Sabine hat dazu was ähnliches gefragt – vielleicht hilft dir das auch. Die Antwort: beide Wege funktionieren, aber mit unterschiedlichem Zinseszins-Effekt.
Barbara, das ist eine gute Frage. Aus meiner Erfahrung mit dem Riester-Übergang kann ich dir sagen: klein anzufangen kostet dich nichts und du bindest dich nicht fest. Die Grundzulage bekommst du anteilig – also auch bei 50€ monatlich. Was mich bei dir verwundert: Warum nicht einfach schauen, ob du 2027 einen Übertrag aus der alten Riester-Rente mitnehmen kannst? Das könnte dir einen schnelleren Boost geben, ohne dass du monatlich jonglieren musst. Hast du noch einen Riester-Vertrag laufen?
Ich denke, 50€ ist völlig okay zum Anfang! Nach meiner Rückkehr aus der Familienzeit fange ich auch nicht mit Vollgas an – das ist einfach unrealistisch. Die Förderung läuft ja nicht weg. Was dich freuen wird: Bei kleineren Beträgen ist die Förderquote oft sogar besser. Mein Tipp: Nutze einen Sparplanrechner und vergleiche 50€/Monat gegen 500€ Einmalanlage ab Januar. Du wirst sehen, dass kontinuierlich sparen über das Jahr verteilt mehr bringt, vor allem wenn du die monatliche Förderstaffelung verstehst.