Hallo zusammen,
ich bin seit etwa einem halben Jahr im Job und verdiene ~2.500€ netto. Natürlich zahle ich in die gesetzliche RV ein, aber jetzt stellt sich mir die Frage: Macht es Sinn, parallel zum Depot 2027 auch noch extra in die GRV einzuzahlen, oder sollte ich mein Geld lieber vollständig ins Altersvorsorgedepot stecken?
Mein Plan wäre eigentlich, ab Januar 2027 mit einem Sparplan bei Rohstoff-ETFs zu starten – ich habe mir da schon verschiedene Rechner angeschaut und die Renditen sehen interessant aus. Wenn ich aber zusätzlich noch freiwillige RV-Beiträge zahlen soll, wird das Budget echt eng.
Die Förderung beim Depot ist natürlich attraktiv, aber ich frage mich: Reicht die gesetzliche Rente plus das Depot später aus, oder bin ich dann doch zu abhängig davon? Hat hier jemand konkrete Erfahrungen oder hat sich das bereits durchgerechnet? Wie würdet ihr das als Berufseinsteiger angehen?
Freue mich auf eure Gedanken!
Die Kombination ist tatsächlich sinnvoll, aber nicht zwingend so, wie du vielleicht denkst. Die gesetzliche Rente sichert dir die Basis ab – das ist wichtig für Invalidität und garantierte Rentenzahlung. Das Depot 2027 ist eher die flexible Rendite-Komponente für dein Vermögen. Ich würde es so sehen: Lass die RV-Pflichtbeiträge laufen, die sind sowieso obligatorisch. Dann nimm die Förderung beim Depot voll mit – die beitragsproportionale Grundzulage ist quasi geschenktes Geld. Ob du dann noch extra freiwillig in die GRV gehst, hängt davon ab, wie wichtig dir die Rentenpunkte sind. Für dein Rendite-Ziel mit Rohstoff-ETFs würde ich aber erst mal das Depot nutzen. Mit 2.500€ netto ist ein Mix machbar: vielleicht 150-200€ monatlich ins Depot, und den Rest flexibel einteilen. Die Rechner helfen da, aber bedenk: Die GRV gibt dir Sicherheit, das Depot gibt dir Rendite-Chancen. Beides zusammen ist die stärkere Strategie.