Seite wählen

Bin ich mit 47 und ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Bin ich mit 47 und schwankendem Einkommen überhaupt berechtigt?

4 Beiträge
4 Benutzer
2 Reactions
25 Ansichten
VorsorgeProfi47
Beiträge: 4
Themenstarter
(@vorsorgeprofi47)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#151]

Hallo zusammen,

bin etwas unsicher wegen der Berechtigung fürs Altersvorsorgedepot. Bin 47 Jahre alt, arbeite als selbstständiger IT-Berater. Das Problem: mein Einkommen schwankt ziemlich stark. Mal sind es 80.000€ im Jahr, mal nur 45.000€ - je nachdem wie die Auftragslage ist.

Jetzt im Sommer läuft es gerade richtig gut, hab mehrere Projekte am Start und könnte theoretisch ordentlich was einzahlen. Aber ich weiß nicht, ob ich überhaupt berechtigt bin? Bei der gesetzlichen Rentenversicherung bin ich nicht pflichtversichert, zahle über die Deutsche Rentenversicherung Bund nur freiwillig ein - allerdings nicht regelmäßig.

Gilt das schwankende Einkommen als Problem? Und was ist mit der Pflichtversicherung - muss ich da zwingend dabei sein? Hab schon mehrere Seiten gelesen, aber so richtig schlau werd ich nicht draus. Die einen schreiben so, die anderen so.

Wäre super, wenn mir jemand mal die Grundlagen erklären könnte. Will ja nichts falsch machen, bevor ich nächsten Monat zum Berater gehe.


3 Antworten
FelixT_89
Beiträge: 28
(@felixt_89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Jo, Heinrich hat schon recht. Berechtigung ist eigentlich kein Problem bei dir. Ich bin auch selbstständig (zwar jünger) und hab letztes Jahr angefangen mit dem Depot.

Einziger Tipp: Schau dir vorher die Kosten bei verschiedenen Anbietern an. Gerade bei schwankendem Einkommen willst du flexibel bleiben können mit den Einzahlungen. Manche Anbieter haben blöde Mindestbeiträge oder Gebühren wenn du mal 'ne Zeit lang weniger einzahlst.


Antwort
Depot-Pro28
Beiträge: 34
(@depot-pro28)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Die Berechtigung ist tatsächlich das kleinste Problem. Wichtiger ist meiner Meinung nach die strategische Frage: Macht das Altersvorsorgedepot bei Ihrem Profil überhaupt Sinn?

Bei schwankenden Einkommen zwischen 45-80k würde ich eher über eine Kombination nachdenken. Basis-Rente für die steuerlichen Vorteile in guten Jahren, aber parallel auch freie ETF-Sparpläne für mehr Flexibilität. Das Altersvorsorgedepot bindet Sie bis zur Rente, da ist bei Selbstständigen oft mehr Liquidität sinnvoll.

Gerade bei IT-Beratern sehe ich oft, dass sie sich zu früh festlegen und dann bereuen, wenn sich die Geschäftssituation ändert. Lassen Sie sich verschiedene Szenarien durchrechnen, nicht nur die Berechtigung abklären.


Antwort
Heinrich67
Beiträge: 16
(@heinrich67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo VorsorgeProfi47,

als Selbstständiger sind Sie grundsätzlich berechtigt, auch ohne Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rente. Das schwankende Einkommen ist überhaupt kein Hinderungsgrund - viele Selbstständige haben unregelmäßige Einkünfte.

Entscheidend ist, dass Sie in Deutschland steuerpflichtig sind und das Altersvorsorgedepot als Basis- oder Riester-Variante nutzen können. Bei der Basis-Rente (Rürup) gibt es keine Einkommensgrenzen, Sie können bis zu 27.566€ (2026) steuerlich absetzen. Bei schwankendem Einkommen ist das sogar oft vorteilhafter, da Sie in guten Jahren mehr einzahlen können.

Ich hatte übrigens eine ähnliche Situation und habe mich damals ausführlich informiert. Die neuen Fördermodelle bieten gerade für Selbstständige interessante Möglichkeiten.

Mein Rat: Gehen Sie zum Berater und lassen Sie sich die verschiedenen Varianten erklären. Mit Ihrer Situation sollte das Altersvorsorgedepot definitiv möglich sein.


Antwort
Teilen: