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Depotgebühren und versteckte Kosten - wie durchblicke ich das Kleingedruckte?

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Nina95
Beiträge: 29
Themenstarter
(@nina95)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#155]

Hi zusammen,

ich bereite mich schon mal auf nächstes Jahr vor und schaue mir verschiedene Anbieter für das Altersvorsorgedepot an. Bin 29 und will nichts falsch machen.

Das Problem: Jeder Anbieter bewirbt sich mit "kostenlosen" Depots, aber wenn ich ins Kleingedruckte schaue, finde ich immer mehr versteckte Kosten. Ordergebühren, Verwaltungsentgelte, Negativzinsen ab bestimmten Summen...

Bei einem Anbieter steht "0€ Depotführung" ganz groß, aber dann lese ich was von 1,50€ pro Sparplanausführung. Bei nem anderen sind ETF-Sparpläne kostenlos, aber normale Orders kosten 9,90€. Wieder ein anderer will Gebühren für Dividendenausschüttungen.

Ich plane erstmal mit 200€ monatlich anzufangen, später vielleicht mehr. Wie soll ich bei dem Wirrwarr den Überblick behalten? Auf welche Kostenarten muss ich besonders achten? Gibt es irgendwo eine Checkliste oder so?

Danke für eure Hilfe!


3 Antworten
Werner-Kohl
Beiträge: 20
(@werner-kohl)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Wie Werner78 schreibt, sind die Sparplangebühren das A und O. Aber schau auch auf die ETF-Auswahl! Was nützen kostenlose Sparpläne, wenn nur 50 überteuerte ETFs dabei sind?

In dem anderen Thread hab ich schon mal erklärt, welche ETFs überhaupt ins Altersvorsorgedepot dürfen. Das schränkt die Auswahl nochmal ein.

Mein Tipp: Rechne mit deinen 200€ durch. 1,50€ pro Ausführung = 18€ im Jahr = 0,75% deiner Einzahlungen nur für Gebühren!


Antwort
Werner78
Beiträge: 17
(@werner78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Das kenne ich! War letztes Jahr genauso verwirrt wie du. Am wichtigsten sind die laufenden Kosten - also Sparplangebühren und ETF-Kosten (TER). Bei 200€ monatlich würde ich schauen: Kostenlose ETF-Sparpläne? Welche ETFs sind dabei? Depotführung wirklich kostenlos oder nur "aktionsweise"?

Dividendengebühren sind auch wichtig, die vergessen viele. Und Achtung bei den "kostenlosen" Aktions-ETFs - oft sind das nur die teuren Hausmarken der Bank.


Antwort
S.Bergmann89
Beiträge: 29
(@s-bergmann89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Wichtiger Punkt noch: Kündigungsgebühren! Manche Anbieter verlangen Geld, wenn du das Depot später mal wechseln willst. Steht meist ganz klein im Preis-Leistungsverzeichnis.

Und pass auf bei "Inaktivitätsgebühren" - falls du mal pausieren musst mit dem Sparen.


Antwort
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