Moin zusammen,
ich studiere gerade das AltZertG im Detail und möchte die beitragsproportionale Grundzulage wirklich verstehen, bevor ab Januar 2027 losgeht.
Meine Frage: Wenn ich beispielsweise 300€ monatlich (3.600€/Jahr) ins Depot einzahle – wie berechnet sich dann exakt die Grundzulage? Ist das wirklich einfach ein fester Prozentsatz auf meinen Beitrag, oder gibt es Obergrenzen und Freibeträge wie früher bei Riester?
Ich habe gelesen, dass die neue Förderung "gerechter" sein soll als das alte System. Aber konkret: Bekommt jemand mit 500€/Jahr genauso viel zurück wie jemand mit 5.000€/Jahr – nur eben proportional weniger? Oder gibt es gestaffelte Sätze je nach Einkommen?
Und noch wichtig: Zählt die Förderung zur nachgelagerten Besteuerung dazu, oder ist das davon unabhängig? Ich möchte das mathematisch genau durchrechnen, bevor ich mich für einen Anbieter entscheide.
Dank euch!
Die grundsätzliche Mechanik ist tatsächlich einfacher als bei Riester. Wenn du 3.600€/Jahr sparst, bekommst du einen festen Prozentsatz davon als Grundzulage – proportional, keine komplizierten Bedarfsquoten wie früher. Die Details zur genauen Quote und zu Obergrenzen sollten aber spätestens November 2026 offiziell rauskommen. Hast du schon in den letzten Pressemitteilungen des BMFSFJ geschaut? Dort werden regelmäßig Konkretisierungen veröffentlicht.