Hallo zusammen,
ich beschäftige mich jetzt intensiver mit den Änderungen, die durch das Altersvorsorgereformgesetz 2026 auf uns zukommen. Als IT-Projektmanager mit stabilen Einkünften möchte ich strategisch gut vorbereitet sein, wenn das Altersvorsorgedepot 2027 startet.
Meine Fragen:
1. Welche konkreten Neuregelungen ändern sich tatsächlich ab 2026 bzw. ab 2027? Ich lese überall unterschiedliche Infos.
2. Wie interagiert das neue Depot sinnvoll mit meiner bestehenden betrieblichen Altersversorgung? Gibt es da Limitierungen?
3. Wo sind die größten Stellschrauben für Steuern & Förderung, auf die ich jetzt schon hinarbeiten sollte?
4. Macht es Sinn, schon 2026 bestimmte Vorkehrungen zu treffen, oder warte ich bis Januar 2027?
Viele Grüße,
Martin
Moin Martin,
gute Fragen. Also die Kernpunkte aus meiner Perspektive: Das Reformgesetz regelt hauptsächlich, wie die Förderung konkret ab 2027 läuft – Grundzulage, Berufseinsteigerbonus für Junge, Kinderzulage gestaffelt nach Kindern. Zur betrieblichen Altersversorgung: Das läuft völlig parallel, da gibt's keine Konflikte bei den Förderbeträgen.
Zum Steuern-Thema – das ist knifflig: 2027 gibt's bessere Abzugsregeln, aber die wirken sich erst in der Steuererklärung 2027 aus. Konkrete Vorkehrungen 2026? Eher nicht nötig. Wichtiger ist jetzt schon: Anbieter vergleichen, verstehen welche Gebührenmodelle zu dir passen, und deine Sparquote realistisch planen.
Ich hab mich dazu vorher in unserem Thread zur Kinderzulage auseinandergesetzt – bei mir mit drei Kids echt komplex. Schau dir das vielleicht an: Drei Kinder, zwei Jobs: Kommt die Kinderzulage trotzdem voll?
Gruß,
Marcus