Hallo zusammen, ich bin Software-Entwickler und arbeite seit ~2 Jahren als Freelancer. Jetzt bereite ich mich systematisch auf das Altersvorsorgedepot 2027 vor und habe zwei konkrete Fragen:
1. **Förderberechtigung als IT-Freelancer**: Ich verdiene deutlich über dem Steuerfreibetrag und zahle regelmäßig Steuern + Sozialabgaben. Soweit ich das verstanden habe, sollte ich als Selbstständiger grundsätzlich berechtigt sein – aber gibt es da Besonderheiten bei der Veranlagung, die ich jetzt schon beachten sollte? Hat jemand Erfahrung damit, wie Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit 2027 konkret berücksichtigt werden?
2. **Portfolio-Strategie für langfristige Diversifikation**: Ich plane, ab 2027 kontinuierlich einzuzahlen und möchte eine breit diversifizierte ETF-basierte Strategie fahren. Habt ihr schon konkrete Informationen, welche Anbieter flexibel genug sind für automatische Umschichtungen oder dynamische Gewichtungen? Und: Welche Kostengrenzen sollen 2027 eigentlich gelten – wo findet ihr da die aktuellsten Infos für August 2026?
Danke für eure Einschätzungen!
Seit Januar 2027 dabei, daher kenne ich die praktischen Hürden. Bei Freelancern ist es tatsächlich entscheidend, dass du die Gewinneinkünfte nachweisen kannst – das funktioniert genauso wie bei Arbeitnehmern mit der Förderung. Zu deiner Diversifikationsfrage: Die meisten Plattformen, die ich getestet habe, ermöglichen automatische Rebalancing-Optionen, aber das variiert stark je Anbieter. Die Effektivkostengrenze liegt nach aktuellem Stand bei 0,75–1,0% p.a., aber 100%ig sicher bin ich mir da noch nicht für die Endfassung.
Nach 15 Jahren Pause wieder im Markt und gerade beim Recherchieren: Deine Portfolio-Überlegung ist vernünftig, aber ich würde auch realistisch bleiben – nicht zu viel Umschichtungsflexibilität erwarten bei Kostensparprodukten. Ich selbst fahre als Anfänger eher eine einfache Core-Satellite-Strategie mit Global-ETF + etwas Emerging Markets. Zur Förderberechtigung: Das sollte bei dir als selbstständig Steuerpflichtiger funktionieren, aber klär das unbedingt mit deinem Steuerberater vor Januar 2027 ab. Die ersten Gedanken zur ETF-Strategie habe ich dort schon aufgeschrieben.