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Diversifikation & Förderberechtigung: IT-Freelancer optimal positionieren?

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FelixT_89
Beiträge: 59
Themenstarter
(@felixt_89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#317]

Hallo zusammen, ich bin Software-Entwickler und arbeite seit ~2 Jahren als Freelancer. Jetzt bereite ich mich systematisch auf das Altersvorsorgedepot 2027 vor und habe zwei konkrete Fragen:

1. **Förderberechtigung als IT-Freelancer**: Ich verdiene deutlich über dem Steuerfreibetrag und zahle regelmäßig Steuern + Sozialabgaben. Soweit ich das verstanden habe, sollte ich als Selbstständiger grundsätzlich berechtigt sein – aber gibt es da Besonderheiten bei der Veranlagung, die ich jetzt schon beachten sollte? Hat jemand Erfahrung damit, wie Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit 2027 konkret berücksichtigt werden?

2. **Portfolio-Strategie für langfristige Diversifikation**: Ich plane, ab 2027 kontinuierlich einzuzahlen und möchte eine breit diversifizierte ETF-basierte Strategie fahren. Habt ihr schon konkrete Informationen, welche Anbieter flexibel genug sind für automatische Umschichtungen oder dynamische Gewichtungen? Und: Welche Kostengrenzen sollen 2027 eigentlich gelten – wo findet ihr da die aktuellsten Infos für August 2026?

Danke für eure Einschätzungen!


2 Antworten
Klaus M.
Beiträge: 35
(@klaus_1975)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Seit Januar 2027 dabei, daher kenne ich die praktischen Hürden. Bei Freelancern ist es tatsächlich entscheidend, dass du die Gewinneinkünfte nachweisen kannst – das funktioniert genauso wie bei Arbeitnehmern mit der Förderung. Zu deiner Diversifikationsfrage: Die meisten Plattformen, die ich getestet habe, ermöglichen automatische Rebalancing-Optionen, aber das variiert stark je Anbieter. Die Effektivkostengrenze liegt nach aktuellem Stand bei 0,75–1,0% p.a., aber 100%ig sicher bin ich mir da noch nicht für die Endfassung.


Antwort
Stefan_78
Beiträge: 30
(@stefan_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Nach 15 Jahren Pause wieder im Markt und gerade beim Recherchieren: Deine Portfolio-Überlegung ist vernünftig, aber ich würde auch realistisch bleiben – nicht zu viel Umschichtungsflexibilität erwarten bei Kostensparprodukten. Ich selbst fahre als Anfänger eher eine einfache Core-Satellite-Strategie mit Global-ETF + etwas Emerging Markets. Zur Förderberechtigung: Das sollte bei dir als selbstständig Steuerpflichtiger funktionieren, aber klär das unbedingt mit deinem Steuerberater vor Januar 2027 ab. Die ersten Gedanken zur ETF-Strategie habe ich dort schon aufgeschrieben.


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