Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Vorbereitung aufs neue Altersvorsorgedepot 2027 und habe eine konkrete Frage zu den Anbietern, die ab Herbst 2026 ihre Informationen veröffentlichen.
Als Mutter von zwei Kindern interessiert mich besonders, wie die verschiedenen Broker die Kinderzulage im neuen System handhaben. Bei meinem jetzigen Riester-Vertrag ist das teilweise kompliziert – Anträge, Nachweise, lange Bearbeitungszeiten. Ich hoffe, das wird beim neuen Depot schlanker.
Welche Kriterien sollte ich bei einem Anbietervergleich konkret im Blick haben? Geht es nur um Gebühren und ETF-Auswahl, oder gibt es da auch Unterschiede bei der Abwicklung der staatlichen Förderung? Hat jemand schon konkrete Infos zu einzelnen Brokern, die das Depot anbieten werden? Und wie bewertet ihr die Chance, dass die Förderung wirklich automatisiert läuft?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Gute Frage, Sabine. Ich hab mir da schon ein Tracking-Sheet angelegt und vergleiche systematisch: Kostenstruktur (laufende Gebühren, Transaktionskosten, Rebalancing-Optionen), ETF-Sparplan-Gebühren, API-Schnittstellen zu Finanzsoftware und vor allem die Automatisierungsmöglichkeiten bei der Förderabwicklung. Bei der Kinderzulage guck ich mir an, ob der Broker das vollautomatisch mit der Rentenversicherung abwickelt oder ob du noch manuell tätig werden musst. Das ist ein riesiger Unterschied – ich hatte das neulich in meinem Thread zu den Rebalancing-Tools durchgespielt, da ging es um ähnliche Effizienzfragen. Meine Prognose: Die großen Player (DKB, Consorsbank, vielleicht auch Fiducia-Gruppe) werden da besser aufgestellt sein als kleinere Nischen-Broker.