Hallo zusammen,
ice bin Jana, 28, und plane gerade mein erstes Eigenheim. Dabei beschäftige ich mich intensiv mit den Steuervorteilen des neuen Altersvorsorgedepots ab 2027 – und da stellt sich mir eine konkrete Frage:
Ist es eigentlich so, dass ich im neuen Depot auch gezielt in ETFs gehen kann? Also nicht nur in Garantieprodukte, sondern richtig am Markt partizipieren? Ich habe gelesen, dass die Effektivkostengrenze 0,75% betragen soll – aber bedeutet das auch, dass Standard-ETF-Sparpläne mit niedrigeren Gebühren möglich sind?
Mein Gedanke: Wenn ich mit 28 noch 40+ Jahre bis zur Rente habe, macht es Sinn für mich, bei der Förderung die Steuervergünstigung mitzunehmen, aber gleichzeitig breiter zu streuen statt auf teure Aktienrente zu setzen. Kann ich die Förderung mit ETF-Sparplänen kombinieren, oder ist das Altersvorsorgedepot eher ein Riester-2.0-Festzins-Produkt?
Freue mich auf eure Erfahrungen und Einschätzungen!
Hallo Jana,
da sprichst du genau das an, was auch mich seit Monaten beschäftigt. Mit drei Kindern schau ich mir die Förderstruktur sehr genau an – und ja, ETFs werden definitiv eine Rolle spielen.
Nach dem aktuellen Stand sollen ETF-Sparpläne im Depot möglich sein, solange sie unter die Kostengrenze fallen. Das ist der große Unterschied zu Riester – du kannst flexibler gestalten. Der Berufseinsteigerbonus von 200€ im ersten Jahr ist da praktisch, um schnell anzufangen.
Mein Tipp: Schau dir an, wie deine Bank die Kosten rechnet. 0,75% ist die Obergrenze, aber viele günstigen Welt-ETFs liegen darunter. Die Kinderzulage für meine Sprösslinge läuft dann nebenbei, und ich mix es mit ETFs.
Ein wichtiger Punkt aber: Du brauchst noch ein Jahr Geduld bis zum Start. Vielleicht nutzt du die Zeit jetzt 2024/2025 schon, um mit klassischen ETF-Sparplänen Erfahrung zu sammeln?
Grüße,
Marcus