kurze Ergänzung: ich habe letzte Woche einen Artikel bei einem Finanzmagazin gelesen (leider gerade keinen Link zur Hand), wo ein Sprecher des BMF zitiert wurde, dass keine grundlegenden Änderungen am Reformgesetz für 2027 geplant sind. War zwar keine offizielle Pressemitteilung, aber klang glaubwürdig.
Den Sommer würde ich nutzen um schonmal Anbieter zu vergleichen – da hat man ja etwas mehr Ruhe als im Herbsttrubel.
Ich hab mich mit dem Thema auch schon auseinandergesetzt, gerade weil ich in der Elternzeit war und überlege wie ich meine Vorsorge wieder aufbaue – da ist Planungssicherheit extrem wichtig.
Meine ehrliche Einschätzung: Man sollte nicht zu viel in politische Unsicherheiten hineininterpretieren. Klar, Regierungswechsel bringen immer eine Phase der Unklarheit, aber das Altersvorsorgereformgesetz hat einen langen parlamentarischen Prozess hinter sich. Das wird nicht einfach nochmal komplett neu verhandelt.
Was ich für sinnvoller halte als zu warten: Jetzt in der ruhigeren Sommerphase die eigene Situation durchrechnen. Wie hoch wäre meine Förderberechtigung auf Basis der aktuellen Gesetzeslage? Was für ein Anbieter passt zu mir? Diese Fragen sind unabhängig davon, ob irgendeine Detailregelung noch geringfügig angepasst wird. Wenn die Grundstruktur stimmt – und davon gehe ich aus – dann kann man schon konkret planen.