Hallo zusammen, nach 15 Jahren habe ich mich wieder intensiv mit meiner Altersvorsorge auseinandergesetzt. Dabei bin ich natürlich auf die Erfahrungen aus den letzten Jahren gestoßen – die ganzen Jahre mit Nullzinsen und Negativzinsen haben ja massiv die Renditen von klassischen Rentenversicherungen belastet.
Jetzt frage ich mich: Was nehmen wir aus dieser Phase konkret für die neue Altersvorsorge 2027 mit? Lohnen sich klassische Garantieprodukte überhaupt noch, wenn die Zinssätze so lange so niedrig waren? Manche sagen, die Versicherer haben sich da ja auch bewegt und angepasst.
Mich interessiert besonders: Haben die bisherigen Rentenversicherungsprodukte durch die Niedrigzinsphase so sehr gelitten, dass ich lieber komplett auf ETF-basierte Lösungen setzen sollte? Oder gibt es aus den Lektionen der letzten Jahre konkrete Anhaltspunkte, wie man klassische Versicherungsprodukte jetzt besser in die neue Reform integriert?
Freue mich auf eure Erfahrungen und Einschätzungen!
Ich sehe das kritisch: Die Versicherer haben mit Niedrigzinsen ihre Effektivkosten faktisch erhöht, weil die Garantie teurer wurde. Wenn die Zinsen jetzt wieder steigen, wollen die ja nicht zu viel Garantie versprechen. Das ist bei der AltZertG-Zertifizierung ein großer Punkt – Effektivkosten müssen ja offengelegt werden. Das sollte man sich 2026 sehr genau anschauen, bevor man unterschreibt.
Interessanter Angle! Ich vergleiche gerade für meinen Familienplan, was die Kinderzulage bei Garantieprodukten vs. ETF-Depots bringt. Die Niedrigzinsphase hat gezeigt, dass Garantien bei langer Laufzeit real an Kaufkraft verlieren – das sieht man ja auch in den ganzen Rechner-Tools. Die nachgelagerte Besteuerung rechnet sich aber bei beiden Varianten, da muss man nicht wählen.