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ETF-Mindestanlagesummen vs kleine Sparraten - wo ist der Haken?

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S.Hofmann
Beiträge: 31
Themenstarter
(@s-hofmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#30]

Hi zusammen,

ich plane schon mal für 2027 und das neue Altersvorsorgedepot. Hab mir verschiedene Broker angeschaut und bei den ETFs steh ich vor nem Problem: Viele haben Mindestanlagesummen von 25€ oder sogar 50€ pro Sparplan-Ausführung.

Bei mir ist's so, dass ich erstmal nur mit kleineren Beträgen anfangen kann - so 15-20€ pro Monat maximal. Später dann hoffentlich mehr, aber am Anfang ist das Budget echt knapp.

Nun hab ich gelesen, dass manche Broker diese Mindestbeträge bei ETF-Sparplänen haben, andere wiederum nicht. Wo ist da der Haken? Sind die ohne Mindestbetrag teurer in den Gebühren? Oder gibt's andere Nachteile?

Und zweite Frage: Macht es überhaupt Sinn mit so kleinen Beträgen anzufangen, oder soll ich lieber warten bis ich mehr sparen kann? Die Förderung gibt's ja eh erst ab 2027, also hätte ich noch Zeit zu sparen.

Ich will einfach nichts falsch machen bei der Vorbereitung. Hat jemand Erfahrung mit kleinen Sparraten bei ETFs?


4 Antworten
H.Bergmann
Beiträge: 31
(@h-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Die 15-20€ monatlich sind absolut okay für den Anfang! Nicht warten, sondern anfangen.

Zu den Kosten: Bei vielen Online-Brokern gibt es ETF-Sparpläne ohne Ordergebühr - dafür zahlen die ETF-Anbieter den Brokern eine kleine Provision. Du zahlst dann nur die laufenden ETF-Kosten (TER), meist 0,1-0,3% pro Jahr.

Mindestbeträge haben oft die traditionellen Banken oder bei speziellen ETFs. Die großen Standard-ETFs (MSCI World, S&P 500, Europa) sind meist ab 1€ besparbar bei den günstigeren Brokern.

Bei den ETF-Kosten hab ich das mal durchgerechnet - bei kleinen Beträgen sind die Ordergebühren wichtiger als 0,1% TER-Unterschied.


Antwort
ETFSparplan47
Beiträge: 27
(@etfsparplan47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Also ich würde auf jeden Fall früh anfangen, auch mit kleinen Beträgen! Zeit ist beim Sparen wichtiger als die Höhe des Betrags.

Bei den Mindestbeträgen: Das kommt wirklich auf den Broker an. Einige haben gar keine, andere 25€ oder 50€. Die ohne Mindestbetrag nehmen oft 0,2-0,5% Ordergebühr, was bei 20€ nur 4-10 Cent wären. Das ist verschmerzbar.

Achte aber auf die ETF-Auswahl! Nicht jeder Broker hat alle ETFs sparplanfähig ohne Mindestbetrag. Ich hab mir das alles schon mal für 2027 notiert - die Vorbereitung läuft ja bei vielen schon.


Antwort
Stefan87
Beiträge: 16
(@stefan87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hey S.Hofmann,

kann dich gut verstehen! Ich bin damals auch mit kleinen Beträgen gestartet. Bei den Mindestanlagesummen ist es so: Manche Broker haben die tatsächlich, andere nicht. Der "Haken" bei denen ohne Mindestbetrag ist meist, dass sie andere Gebührenstrukturen haben - oft prozentuale Ordergebühren statt Festpreise.

Aber ehrlich: Mit 15-20€ anzufangen ist besser als gar nicht! Der Zinseszinseffekt wirkt auch bei kleinen Beträgen, und du gewöhnst dich schon mal ans Sparen. Beim Brokervergleich hatte ich damals auch auf sowas geachtet.

Mein Tipp: Schau dir Trade Republic, Scalable oder ING an - die haben oft keine oder niedrige Mindestbeträge bei ETF-Sparplänen. Und falls du später mehr sparst, kannst du den Betrag ja einfach erhöhen.


Antwort
Marc-Technik
Beiträge: 30
(@marc-technik)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Bei meiner variablen Einkommenssituation als Selbständiger hab ich genau das Problem auch durchgerechnet. Die Mindestbeträge sind echt nervig, besonders wenn man nicht jeden Monat gleich viel zur Verfügung hat.

Manche Broker lösen das über flexible Ausführung - du kannst z.B. nur alle zwei Monate sparen, dafür dann 40€ statt 20€ monatlich. Oder du kombinierst mehrere kleine ETFs um auf die Mindestgrenze zu kommen.

Aber pass auf: Bei zu vielen verschiedenen ETFs zahlst du mehrfach Gebühren. Als Faustregel würd ich sagen: Lieber einen breit gestreuten MSCI World oder All-World ETF als fünf Spezial-ETFs mit je 4€ pro Monat.


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