Hallo zusammen,
ich plane noch vor dem Sommer meinen Antrag für das neue Altersvorsorgedepot zu stellen, damit ich ab 2027 direkt loslegen kann. Aber ehrlich gesagt bin ich etwas überfordert mit all den Unterlagen die man braucht.
Meine Bank meinte ich soll alle möglichen Sachen sammeln - Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheid, irgendwas vom Rentenversicherungsträger. Aber was genau? Und wie aktuell müssen die sein?
Ich arbeite seit 3 Jahren fest angestellt, bin 28 und verdiene ca. 45.000 brutto. Keine Kinder, ledig. Soll eigentlich recht einfach sein, oder?
Welche Unterlagen hattet ihr bereitgelegt? Gibt's da eine Art Checkliste? Will nicht dass der Antrag abgelehnt wird weil irgendein Dokument fehlt oder zu alt ist.
Danke schon mal für eure Hilfe!
Kann Klaus nur zustimmen. Hab meinen Antrag schon eingereicht und war eigentlich recht unkompliziert.
Ein Tipp noch: Falls du mal arbeitslos warst oder Elternzeit hattest, brauchst du auch die entsprechenden Bescheinigungen. Steht zwar in den Unterlagen, übersieht man aber gerne.
Und lass dich von der Bank nicht zu irgendwelchen teueren Fonds überreden. Hatte da schon mal schlechte Erfahrungen.
Bei mir war's noch ein bisschen komplizierter weil ich zwischendurch selbständig war. Da mussten zusätzlich die letzten 2 Steuerbescheide mit.
Aber in deinem Fall sollte das echt schnell gehen. Tipp: Mach von allem Kopien bevor du die Originalunterlagen abgibst. Nicht dass die irgendwo liegen bleiben.
Wichtig ist auch dass du dir schon Gedanken zu den drei Fördermodellen machst - das musst du nämlich beim Antrag schon angeben.
Ganz grundlegend brauchst du deine letzten 3 Gehaltsabrechnungen und den aktuellen Steuerbescheid (2025). Dazu die Rentenversicherungsnummer - steht auf jedem Rentenbescheid oder kannst du online bei der DRV abrufen.
Bei der Bank kriegst du normalerweise eine Checkliste mit. Die Sachen müssen nicht brandaktuell sein, aber die Gehaltsabrechnungen sollten aus den letzten 3 Monaten stammen.
Ach ja, und vergiss nicht den Nachweis über bereits bestehende Riester-Verträge falls vorhanden - auch wenn die 2027 eh auslaufen. Manche Anbieter wollen das trotzdem sehen.