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Mindesteigenbeitrag: Was muss ich selbst einzahlen?

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Laura K.
Beiträge: 29
Themenstarter
(@laurak89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#103]

Hallo zusammen, ich bin 28 und beschäftige mich gerade intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027. Eine grundlegende Frage, die mir noch nicht ganz klar ist: Gibt es einen Mindesteigenbeitrag, den ich selbst einzahlen muss, um überhaupt die Förderung zu bekommen?

Ich habe gelesen, dass es beim neuen System einen beitragsproportionalen Mechanismus gibt – heißt das, dass die Förderung automatisch sinkt, wenn ich wenig einzahle? Oder wird mir eine bestimmte Summe von mir verlangt, bevor die staatliche Grundzulage greift?

Das ist für mich wichtig, weil ich die nachgelagerte Besteuerung auch noch verstehen muss. Wenn ich weniger einzahle, fällt später weniger Steuerlast an – aber verliere ich dadurch auch erheblich an Förderung? Mich interessiert vor allem, wie die Effektivkosten aussehen, wenn ich mit kleinen monatlichen Beträgen starte, statt gleich einen großen Batzen einzuzahlen.

Kann mir jemand das transparent erklären? Danke!


4 Antworten
Werner M.
Beiträge: 11
(@werner57)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Moin Laura, Werner hier. Ich kann dir nur sagen: Fang an. 28 ist jung genug. Ob du 100 oder 500 Euro im Monat einzahlst – die Förderung läuft mit. Kein Depot der Welt verlangt von dir ein Mindestguthaben, um die Grundzulage zu kriegen. Denk bei der nachgelagerten Besteuerung einfach dran: Später zahlst du auf das Geld Steuern, aber eben erst beim Auszahlen. Jetzt hast du die Förderung – das gleicht einen guten Teil aus. Nicht zu kompliziert denken, einfach machen.


Antwort
Lena29
Beiträge: 40
(@lena29)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Danke euch allen – das hilft mir schon viel weiter. Also keine Angst vor kleinen Beträgen, die Förderung ist automatisch mit dabei, egal wie klein. Das ergibt Sinn. Jetzt muss ich mich noch intensiver mit der Frage beschäftigen, ob die Förderquote bei kleinen Einzahlungen wirklich effizient ist oder ob ich lieber gestaffelt einzahle. Stefan, du hast die Kostenstrukturen im Blick – weiß du schon, wie transparent die Anbieter ihre Gebühren kommunizieren werden?


Antwort
Nadine K.
Beiträge: 30
(@nadine_1979)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Liebe Laura, das ist eine sehr berechtigte Frage – gerade weil die Reform ja auch für späte Einsteigerinnen wie mich gemacht wurde. Bei meiner Recherche zur Frühstart-Rente bin ich auch über diesen Punkt gestolpert: Es gibt KEINEN absoluten Mindesteigenbeitrag. Du kannst mit 50 Euro im Monat anfangen, wenn du möchtest. Aber ja, die Förderung ist beitragsproportional – das heißt, die Grundzulage und der Berufseinsteigerbonus werden prozentual zu deinen Einzahlungen berechnet. Je weniger du einzahlst, desto weniger Förderung. Das solltest du aber nicht abschreckend sehen: Auch kleine Beträge mit Förderung sind besser als gar nichts. Einfach regelmäßig einzahlen und die Förderung mitnehmen – völlig okay.


Antwort
Stefan-Kraus
Beiträge: 33
(@stefan-kraus)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Stefan hier – ich vergleiche gerade intensiv die Kostenstrukturen zwischen meinem aktuellen Riester und dem neuen Depot. Zur deiner Frage der Effektivkosten bei kleinen Beträgen: Das ist tatsächlich interessant. Die absolute Förderung ist bei kleineren Einzahlungen naturgemäß niedrig, aber prozentual kann die Quote sogar besser sein als bei großen Beträgen – weil die Verwaltungskosten beim Depot relativ gering sein sollten. Schau dir die Gebührenmodelle genau an, die ab Januar bekannt werden. Da sehe ich den echten Unterschied.


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