Hallo zusammen,
ich sitze gerade bei dem Versuch, meine Planung fürs Altersvorsorgedepot 2027 etwas strukturierter anzugehen – die ruhigere Sommerzeit nutze ich dafür, bevor im Herbst wieder alles hektischer wird.
Meine Frage betrifft eigentlich eine ganz grundlegende Sache, die mich aber schon länger beschäftigt: Ab wann hat man schlicht zu viele ETFs im Depot? Ich lese überall unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen, ein einziger breit gestreuter ETF reicht völlig aus und alles andere ist Selbstbeschäftigung. Andere bauen sich Portfolios mit 5, 6 oder mehr ETFs zusammen und argumentieren das auch schlüssig.
Mich interessiert weniger die Frage, ob ein oder mehrere ETFs grundsätzlich besser sind – das wurde sicher schon oft diskutiert. Ich frage mich eher: Gibt es eine sinnvolle Obergrenze, ab der das Depot unübersichtlich wird und der Verwaltungsaufwand den Nutzen übersteigt? Ich denke da zum Beispiel an das Rebalancing, an die Übersicht bei der Steuererklärung und einfach an den mentalen Aufwand, mehrere Positionen im Blick zu behalten.
Ich bin kein Profi und habe keine Lust, jedes Quartal stundenlang am Depot zu sitzen. Gleichzeitig möchte ich natürlich vernünftig aufgestellt sein. Wie haltet ihr das? Habt ihr eine Faustregel für euch gefunden, bei der ihr sagt: bis hierhin macht es Sinn, danach nicht mehr?
Bin gespannt auf eure Einschätzungen.
Viele Grüße
Werner